Abnehmen: Versteckte Dickmacher

Den meisten Menschen dürfte heutzutage bewusst sein, dass Fast-Food wie Pizza, Hamburger oder Pommes, Süßigkeiten, Eiscreme, Zucker, Butter und Schokolade nicht gerade figurfreundlich sind. Es gibt jedoch auch zahlreiche versteckte Dickmacher. Lebensmittel, von denen viele denken, dass Sie kalorienarm oder sogar gesund sind, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist. Erfolge beim Abnehmen bleiben dann logischerweise uas, ja meistens nimmt man sogar noch zu.Deshalb möchte ich hier nun mit den gängigsten Mythen aufräumen und euch die meiner Meinung nach gängigsten, versteckten Dickmacher vorstellen. Dann könnt Ihr euch selbst ein Bild machen, müsst nicht mehr den Lügen der Lebensmittelindustrie auf den Leim gehen und könnt schneller sowie besser Erfolge beim Abnehmen erzielen.

Fruchtiges

Fruchtsäfte

Orangen-, Apfel-, Traubensaft & Co. sind zwar aufgrund Ihrer Vitamine gesund, sie sind jedoch auch wahre Kalorienbomben. 100 Milliliter haben gut und gerne um die 50 kcal – ein ganzes Glas dann bereits 150 kcal. Die Kalorien alleine sind hier aber gar nicht das größte Problem: Fruchtsäfte haben einen extrem hohen Fruchtzuckeranteil. Da es sich bei Fruchtzucker um kurzkettige Kohlenhydrate handelt, gehen diese schnell ins Blut über und lassen unseren Blutzuckerspiegel rasant in die Höhe schnellen. Die Folge: Heißhungerattacken. Deshalb gilt, Fruchtsäfte nur in Maßen genießen und sich seine Vitamine nach Möglichkeit aus frischem Obst hohlen (da hier noch wesentlich mehr andere Nährstoffe wie z.B die Ballaststoffe aus der Fruchtschale enthalten sind).

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Getrocknete Früchte

Ebenso wie Fruchtsäfte enthalten auch getrocknete Früchte sehr viel Fruchtzucker. Da den Früchten das Wasser entzogen wurde, bleiben viele Nährstoffe (vor allem Kohlenhydrate) auf wenig Masse zurück. Deshalb haben 100 Gramm Trockenobst schnell um die 360 kcal, während ein frischer Apfel á 100 Gramm zum Beispiel nur 54 kcal hat. Die Menge kommt uns gleich vor, nur dass der frische Apfel aufgrund des hohen Wassergehalt dabei wesentlich weniger Kalorien hat. Also, auch hier gilt wieder: Lieber auf frisches Obst zurückgreifen. So können wir unser Gehirn und das Verlangen anch Essen austricksen und viel Kalorien sparen. Noch besser sind übrigens Beeren jeglicher Art, denn diese haben noch weniger Fruchzucker als normales Obst.

Smoothies

Mit Smoothies verhält es sich ähnlich wie mit Fruchtsäften. Zwar bleiben hier noch einige Nährstoffe erhalten, da üblicherweise die ganze Frucht inklusive Schale verarbeitet wird, jedoch summieren sich auch hier schnell der Zucker- und Kaloreiengehalt. Im Durschnitt hat 100 Milliliter Smoothie einen Brennwert von 39 kcal. Das scheint erstmal nicht wirklich viel und ist auch weniger als bei Fruchtsäften, jedoch trinkt man hier auch schnell ein paar Gläse mehr. Unser Gehirn registriert Smoothies nicht als feste Nahrung, weshalb auch bestimmte Sättigungshormone, deren Produktion normalerweise durch feste Nahrung (wie z.B. frischem Obst) ausgelöst wird, nicht ausgeschüttet werden. Die Folge, wir trinken viele Kalorien und fühlen uns trotzdem nicht richtig satt. Wer dennoch nicht auf Smoothies verzichten möchte sollte darauf achten, nicht nur Früchte zu verwenden sondern auch  kalorienarmes Gemüse wie Spinat, Kohl, Sellerie oder ähnliches zu integrieren. Auch Magerquark oder Joghurt können helfen, den Smoothie diätkonformer zu machen und strecken zudem den Gehalt an kurzkettigen Kohlenhydraten, sodass Heißhungerattacken weniger wahrscheinlich sind.

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Milch & Käse

Käse

Käse steckt voller tierischer Fette. Dabei handelt es sich um gesättigte Fettsäuren, die nicht nur mit vielen Kalorien zu Buche schlagen, sondern sich bei übermäßigem Konsum auch um die inneren Organe wie Herz und Leber ansammeln und somit zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen können. In Maßen sind aber weder gesättigte Fettsäuren noch Käse ein Tabu bei einer Diät. Letzterer enthält neben Fett auch viele Proteine, die Ihrerseits sehr sättigend sind und kaum Kohlenhydrate. angst vor Heißhungerattacken muss man bei Käse also nicht haben. Wer jedoch gerne überbackenes isst, Käse allgemein zum Kochen verwendet oder generell viel Käse verzehrt, sollte vielleicht lieber darauf verzichten (Käse hat im Schnitt 402 kcal pro 100 Gramm) oder zumindest auf kalorienärmere Alternativen wie Hartkäse (besonders Harzer Roller, 120 kcal auf 100 Gramm)oder fettreduzierten Mozarella (160 kcal auf 100 Gramm) umsteigen.

Kuhmilch (oder andere Tiermilch)

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich eine Lanze brechen – und zwar GEGEN Tiermilch! Nicht nur, weil Milch abhängig von der Fettstufe mit rund 50 kcal pro 100 Milliliter aufwartet und so Pur oder im Müsli etc. für eine hohe Energiebilanz sorgt, sondern auch, weil Milch im ernährungsbiologischen Sinne überhaupt nicht für Erwachsene Menschen vorgesehen ist. Zwar höre ich oft das Argument, Milch stecke voller gesund und sei deshalb gut für die Knochen, jedoch nehmen wir auch so schon ausreichend Kalzium über die Nahrung zu uns. Tiermilch steck voller Fett, Proteine, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe, die für einen wachsenden Organismus wichtig sind. Ist ja auch logisch, schließlich dient Milch eigentlich dazu bei Tieren wie auch bei uns Menschen dazu, Säuglinge bzw. Kinder zu nähren und ernähren. Ein ausgewogener Organismus benötigt diese Stoffe jedoch nicht mehr. Im schlimmsten Fall reagiert er deshalb sogar abstoßend darauf, was wir dann Laktoseintoleranz nennen. Verzichtet also lieber gleich auf tierische Milch und spart euch die zusätzlichen Kalorien ganz. Zwar ist es schwer ganz auf Milchprodukte wie Käse, Joghurt etc. zu verzichten, jedoch ist die Nährstoffezusammensetzung in diesen Produkten auch besser für den menschlichen Organismus geeignet als die in reiner Tiermilch. Wenn es unbedingt Milch Pur sein soll, dann lieber Nussmilch aus Mandeln, Kokosnüssen oder ähnlichem (das ist im klassichen Sinne nämlich gar keine Milch).

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Sahne

Sahen besteht zu einem Großteil aus Fett. Dadurch hat sie sehr viele Kalorien und kann im Übermaß ebenfalls die inneren Organe schädigen. Mit rund 260 kcal auf 100 Gramm solltet Ihr euch lieber zweimal überlegen, ob das Stück Kuchen (welches auch nicht unbedingt hilfreich beim Abnehmen ist 😉 ) beim nächsten Kaffekränzchen wirklich auch noch mit Sahne essen möchtet.

Fettarmer Joghurt

Fettaremer Joghurt wirbt zwar oft mit relativ wenig Kalorien, hat dafür jedoch einen anderen entscheidenen Nachteil: Der fehlende Fettanteil wird nämlich mit Zucker ausgeglichen. Da Kohlenhydrate (Zucker) einen geringeren Brennwert haben als Fett (4,5 kcal zu 9,3 kcal) hat der fettarme Joghurt dann zwar insgesamt weniger Kalorienn, der hohe Zuckergehalt treibt jedoch wieder den Blutzuckerspiegel unnötig in die Höhe und es kommt leichter zu Fressattacken. In diesem Fall sind mehr Kaloroien also nicht unbedingt schlechter und Ihr solltet lieber zum normalen, nicht fettreduzierten, Joghurt greifen (übrigens verhält es sich so bei fast allen fettreduzierten Produkten). Am allerbesten wäre übrigens Magerquark, der enthält kaum Fett, nur wenig Kohlenhydrate und dafür umso mehr Proteine, welche stark sättigen.

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Frozen Joghurt

Klingt gesund ist gesund? Naja nicht ganz. Zwar hat Frozen Joghurt in der Regel nicht mal halb so viele Kalorien wie normale Eiscreme, jedoch ist auch hier wieder der hohe Zuckeranteil ein großes Problem. Dieser ist nämlich keinesfalls geringer als bei normaler Eiscreme, lediglich der geringere Fettanteil sorgt dafür, dass Frozen Joghurt weniger Kalorien hat. Ich warne euch aber auch hier wieder davor, dass der ganze Zucker gerade während einer Diät schnell Heißhungerttacken und Fressanfälle auslöst.

Frappuccino & Co

Das Kaffemixgetränke nicht gerade Weisenkinder auf der Kalorienscala darstellen dürfte jedem von euch bewusst sein. Wusstet Ihr jedoch, dass ein normaler Karamell-Cappucino oder Frappuccino mit beliebiger Geschmacksrichtung locker 500 kcal mit sich bringen? Das ist so viel wie eine Schüssel Müsli oder etwas sechs Äpfel, sättigt dabei jedoch nicht mal annähernd so gut! Zudem sind die 40 – 50 Gramm Zucker pro Tasse auch nicht gerade hilfreich. Vielleicht bestellt Ihr euch also beim nächsten mal in eurem Lieblingscafe lieber einen schwarzen Kaffe oder einene Tee (beide haben mehr oder weniger 0 kcal) und belohnt euch danach stattdessen lieber mit einem leckeren Obstsalat oder einem meiner Proteinsnacks? 😉

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Nüsse

Erdnüsse, Mandeln & Co.

Nüsse sind gesund, Punkt! Sie stecken voller ungesättigter Fette und unterstützen somit nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern sind auch für den Transport von Fettsäuren in unserem Organismus unerlässlich. Außerdem sind sie reich an Proteinen und sättigen somit sehr gut. Sie helfen also durchaus dabei, ungewollte Fettreserven loszuwerden. Das Problem ist nur, sie stecken aufgrund des hohen Fettgehalts auch voller Kalorien. 100 Gramm Nüsse haben im Schnitt stolze 600 kcal, mit denen man sein tägliches Kalorienmaximum schnell überschreitet. Deshalb gilt es, Nüsse nur in Maßen und mit vorsicht zu genießen. Davon, ganz auf Sie zu verzichten, würde ich euch aufgrund der vielen positiven Eigenschaften für den menschlichen Körper jedoch definitv abraten.

Erdnussbutter

Mit Erdnussbutter verhält es sich im Prinzip wie mit normalen Nüssen auch. Jedoch gibt es hier noch einen weiteren Punkt der beachtet werden muss. Viele Hersteller versetzen Ihre Erdnussbutter für einen besseren Geschmack nämlich zusätzlich noch mit extra Zucker. Dadurch hat diese nicht nur mehr Kalorien, sondern lässt auch den Blutzuckerspiegel wieder unnötig steigen. Achtet also beim Kauf darauf, dass die Erdnussbutter natürlich und ohne Zuckerzusätze ist.

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Gemüse

Rotkohl

Kohl ist kalorienarm und gesund. Stimmt! So auch der Rotkohl? Eigentlich schon. Jedoch nur, wenn Ihr frischen Rotkohl kauft und diesen selbst zubereitet und einkocht. Der bekannte Rotkohl aus dem Glas oder der Dose enthält neben ungesunden Konservierungsstoffen zusätzlich auch viel Zucker. Das treibt nicht nur den Blutzucker hoch, sondern auch den Brennwert, sodass Rotkohl aus dem Glas wesentlich mehr Kalorien hat als sein frisches Pendant.

Kartoffeln

Mit 77 kcal auf 100 Gramm haben Kartoffeln für Gemüse nicht nur sehr viele Kalorien, auch die Nährstoffzusammensetzung ist für einen schlanken Körper nicht ideal. Zwar haben Kartoffeln kaum Zucker, jedoch handelt es sich beim Großteil ihrer Kohlenhydrate dennoch um kurzkettige Kohlenhydrate. Die Stärke in den Kartoffeln lässt den Blutzuckerspiegel zwar nicht so schnell ansteigen wie zum Beispiel Frucht-, Milch- oder Malzzucker, bei größeren Mengen reicht es jedoch bereits dazu aus, in unserem Gehirn das Verlangen nach Süßem, ungesunden Essen zu wecken.

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Gemüsechips

Bei Gemüsechips besteht das selbe Problem wie bei Trockenfrüchten oder Fruchtchips. Durch den Entzug von Wasser bleiben viele Makronährstoffe auf wenig Volumen zurück, sodass man ganz schnell mehr Kalorien verzehrt hat als einem eigentlich lieb ist.

Getreideprodukte

Müsliriegel

Müsliriegel werden oft als gesund vermarktet. Schließlich enthalten Sie durch viele Cerealien auch viele Ballaststoffe und sättigen deshalb besonders gut, oder? Falsch! Meist werden für Müsliriegel nur Weizencerealien verwendet, welche kaum Ballaststoffe, dafür aber viele kurzkettige Kohlenhydrate besitzen. Dies plus die Tatsache, dass die Riegel mit Unmengen an Zucker versetzt werden, fürht dazu, dass Müsliriegel weder gesund, noch gut für unsere Figur sind.

Toast/ Knäckebrot

So ein toast wiegt ja nichts, deshalb kann es ja auch kaum Kalorien haben, stimmt’s? Naja, zwar haben Toast/ Knäckebrot pro Scheibe meist nicht mehr als 50 kcal, dafür benötigt man aber auch definitv mehr als 1 – 2 Scheiben um satt zu werden. Während Ballaststoffe fast zur Gänze fehlen, sind umso mehr kurzkettige Kohlenhydrate und Zucker enthalten. Übrigens stellt auch Vollkorntoast/-knäckebrot hier keine Ausnahme dar.

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Weizenprodukte

Egal ob Brot oder Brötchen, Produkte aus Weizen bestehen immer aus viel Zucker, wenig Ballaststoffen und vielen Kalorien. Sie sättigen deshalb nur schlecht bzw. kurzzeitig, lösen schnell Heißhungerattacken aus und machen leicht dick. Deshalb lieber immer auf Vollkorn (am besten Roggen oder Dinkel) setzen. Die Anzahl der Kalorien ist dann zwar ähnlich, jedoch enthalten diese Produkte wesentlich mehr Ballaststoffe, weniger Zucker und werden langsamer verdaut, wodurch sie generell besser sättigen.

Dunkelbrot

Nicht jedes Schwarz-/Dunkelbrot ist automatisch auch ein Vollkornbrot. Viele HErsteller färben Ihre Weizenbrote einfach mit Malz, um den Eindruck zu erwecken, bei Ihrem Produkt handele es sich um ein gesundes Vollkornbrot. Ein Blick auf die Nährstoffzusammensetzung verrät jedoch schnell, wo wirklich Vollkorn drin steckt und wo nicht, Während echte Vollkornprodukte kaum Zucker und viele Ballaststoffe enthalten, haben gefärbte Dunkelbrote die gleichen Nährstoffe wie Ihre hellen Geschwister: Viel Zucker, wenig Ballaststoffe.

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Weißer Reis

Bei Reis sitzen die meisten Nährstoffe in der Schale. Gerade sättigende Elemente wie Mineral- und Ballaststoffe kommen fast ausschließlich dort vor. Weißer Reis wurde jedoch geschliffen und besteht somit nur aus dem Getreideinneren, dem Korn. Dieses Korn, uns als gängiger weißer Reis bekannt, hat jedoch fast ausschließlich kurzkettige Kohlenhydrate und Zucker. Es hat also relativ viele kalorien (ca. 360 pro 100 Gramm), sättigt jedoch kaum bzw. nur kurzzeitig. Stattdessen sorgt der hohe Zuckeranteil dafür, dass der Blutzuckerspiegel schnell steigt und es zu Heißhunger kommt.

Pasta

Bei Pasta besteht das selbe Problem wie bei den anderen Weizenprodukten wie Toast oder Brötchen: Viel Zucker, kaum Ballaststoffe. Auch hier gilt, wenn Pasta, dann lieber Vollkorn.

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Soßen & Dips

Ketchup

Ketchup hat auf den ersten Blick gar nicht so viele Kalorien. Mit 110 kcal auf 100 Gramm ist der Brennwert um fast ein Drittel niedriger als der von Mayonnaise. Wäre da nicht wieder der hohe Zuckergehalt. Ketchup besteht nämlich zu fast einem Drittel aus Zucker und deshalb so gar nicht für Figurbewusste Menschen geeignet.

Dressing

Viele Leute machen den Fehler, Ihren Salat mit Dressing zu essen. Die Kalorien die man mit dem Salat spart hohlt man dann nämlich mit dem Dressing schnell wieder auf. Egal ob French-, Joghurt- oder Honig-Senf-Dressing, Zucker und Fett sind die Hauptbestandteile und sorgen für viele Kalorien und im schlimmsten Fall auch Fressattacken. Gewöhnt euch lieber an, euren Salat mi etwas Essig und Öl zu verzehren. Dadurch spart Ihr euch viele Kalorien und den Frust durch Heißhungerattacken.

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Getränke

Softdrinks und gesüßte Getränke

Auch Getränke machen dick! Unser Organismus macht keinen Unterschied zwischen den Kalorien, die durch flüssige oder feste Nahrung aufgenommen wird. Energie ist schließlich Energie. Wer nur Cola und andere Softdrink trinkt, führt seinem Körper so zusätzliche 50 kcal pro 100 Milliliter zu. Kalorien, die sich schnell summieren und somit zu einem Kalorienüberschuss führen. Der Zucker der zum süßen der Softdrinks verwendet wird regt zudem den Appetit an und führt zu Heißhungerattacken. Ein Teufelskreis beginnt.

Wer jetzt denkt, er könne einfach auf künstlich gesüßte Softdrinks ohne Kalorien umsteigen, den möchte ich an dieser Stelle warnen. Nicht nur sind die künstlichen Süßstoffe schädlich für unseren Körper, sie lösen ebenfalls Heißhungerattacken aus. Die künstliche Süße verwirrt nämlich den Körper und das Gehirn, wobei letzteres auf die künstliche Süße mit der Ausschüttung von appetitanregenden Hormonen antwortet. Besser also, Ihr bleibt bei Wasser. 🙂

Alkohol

Mit 7 kcal pro Gramm hat Alkohol sogar noch mehr Kalorien als Proteine oder Kohlenhydrate. Das ist allerdings nicht das einzige Problem. Alkohol ist nämlich ein Zellgift und greift unseren Organismus an. Infolgedessen stell der Körper die Fettverbennung nach der Aufnahme von Alkohol für einige Zeit komplett ein .- s olange, bis das Zellgift wieder abgebaut wurde. Egal ob Bier, Wein, Cocktails oder Schnapps, mit Alkohol schadet Ihr nicht nur eurer Kalorienbilanz, sondern verringert auch den eigenen Grundumsatz.

 

11 Kommentare zu „Abnehmen: Versteckte Dickmacher

  1. Hallo Marvin,

    das war ein ganzer Haufen nützlicher und v.a. neuer Infos für mich. Danke!

    Eine Frage an dich, wenn man auf Kuhmilch und Kuhmilchprodukte nicht verzichten will oder kann: Denkst du, dass Nahrungsergänzungsmittel gegen Laktoseintoleranz (wie z.B. dieses hier, Lactosolv) den Stoffwechsel zusätzllich in irgendeiner Form negativ beeinflussen?

    Freue mich über deine Einschätzung!

    Grüße,
    Jana

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    1. Hey Jana,

      immer gerne, ich freue mich wenn ich weiterhelfen kann 🙂

      Bezüglich deiner Frage: Nahrungsergänzungsmittel gegen Laktoseunverträglichkeit funktionieren in der Regel ja immer so, dass sie dem Körper das fehlende Enzym Laktase zuführen, welches benötigt wird um Laktose zu spalten. Generell kann dieser Vorgang und folglich auch die Einnahme solcher Mittel den Stoffwechsel nicht negativ beeinflussen. Soweit ich weiß werden solchen Produkten für einen besseren Geschmack aber oft noch weitere Bestandteile wie Zuckeralkohole (Sorbit) oder Fruktose beigefügt. Diese wiederrum sind extrem kurzkettige Kohlenhydrate, die den Insulinspiegel in die Höhe schnellen lassen und Heißhungerattacken verursachen. Deshalb müssen Diabetiker mit Laktosintoleranz bei solchen Produkten auch extrem vorsichtig sein. Zudem würde ich solche Tabletten auch nicht regelmäßig Einnehmen, da sie durch die externe Zufuhr des Enzyms Laktase den Magen-Darm-Trakt belasten und besonders dem Darm auf die Dauer schaden können.

      Hoffe ich konnte dir damit ein wenig weiterhelfen! 🙂
      Liebe Grüße,
      Marvinsfitnessblog

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