Abnehmen: Die größten Ernährungsfehler der meisten Mütter

Kinder zur Schule bringen, den Haushalt schmeißen, die Arbeit erledigen – Mütter haben es oft wirklich nicht leicht! Ohne anständigen Plan kann es dann schnell dazu kommen, dass man die Kontrolle verliert und im Stress untergeht. Deshalb ist es wichtig, sich aus dem Abwärtsstrom hinauszukämpfen, indem man sich der Gewohnheitsmuster bewusst wird, die einen zurück halten.Sobald wir erkannt haben, was wir falsch machen, können wir uns einen Plan überlegen, um die Resultate zu erlangen, die wir uns wünschen. Das gilt sowohl für das allgemeine Leben als auch für die Ernährung im speziellen. Um euch dabei zu helfen, auch im stressigen Alltag die gesunde Ernährung nicht aus den Augen zu verlieren, habe ich eine Liste mit den drei häufigsten Ernährungsfehlern zusammengestellt, die fast alle Mütter in den ersten Jahren der Kindererziehung machen. Wenn Ihr einen oder mehrere dieser Fehler bei euch wiedererkennt, dann ist nun eure Chance gekommen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen und diese für immer zu vermeiden!

Fehler 1: Überlebens-Ernährung

Als vielbeschäftigte Mutter neigt man eher zu reaktivem als proaktivem Verhalten wenn es um die Ernährung geht. Sprich: Man wählt Lebensmittel nach Verfügbarkeit (und evtl. Sonderangeboten) aus, ganz egal ob sie in Einklang mit unseren Fitnesszielen stehen oder nicht. Dieses Ernärhungsmuster kann sich schnell negativ auf die Fitness und das körperliche Wohlbefinden auswirken und zu ein paar extra Kilos auf der Waage führen, bevor wir überhaupt merken, dass wir etwas falsch gemacht haben.

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Greift nicht zu den erstbesten Lebensmitteln nur weil Ihr gerade Lust auf sie habt!

Um diese Überlebens-Ernährung zu verhindern, solltet Ihr eure Ernährung planen und euch im Vorfeld genau überlegen, was Ihr beim nächsten Einkauf besorgen möchtet. Macht am besten einen großen Shopping-Trip für die ganze Woche und kauft dabei alles ein, was auf eurem Plan steht. Um Zeit zu sparen solltet Ihr zudem für die Woche vorausplanen und eure Mahlzeiten sowie Snacks im Vorfeld zubereiten.

Je mehr Kontrolle Ihr übernehmt und eure Mahlzeiten selbst vorbereitet, desto einfacher wird es sein diese in euren stressigen Alltag zu integrieren. Gewohnheiten entstehen über Monate, nicht Wochen – also achtet darauf am Ball zu bleiben. Sobald Ihr gelernt habt, ein gesundes Ernährungsumfeld zu schaffen, könnt sowohl Ihr als auch eure Familie davon nur profitieren.

Fehler 2: Negatives Denken

Es ist ein weitverbreiteter Irrglauben, dass gesundes Ernährung lästige Arbeit voraussetzt und dass Fast-Food ein sündiges Vergnügen darstellt. Wir assoziieren „Vergnügen“ und „einfach“ mit Junk Food und süßen Dessert, während gesunde und nährstoffreiche Lebensmittel als „langweilig“ und „schwierig“ abgestempelt werden, obwohl diese eigentlich gut für unseren Körper sind.

Dabei sieht die Wahrheit in Wirklichkeit doch eigentlich ganz anders aus!

Es bedarf zwar etwas Zeit, doch könnt Ihr mit der richtigen Einstellung lernen, die vorgefasste Meinung über Spaß und Langeweile zu ignorieren, während Ihr erkennt, wie großartig gesunde Ernährung doch eigentlich sein kann.

Wenn Ihr dennoch keine Freude an gesunden Essgewohnheiten sehen könnt, sucht euch am Anfang schnelle und einfache Rezepte aus, die Ihr dann mit euren Kindern zusammen zubereitet. Selbst der wählerischste Esser kann so schnell ein großer Fan von Brokkoli und Co werden. Indem Ihr gesunde Mahlzeiten zubereitet könnt Ihr zudem eure ganze Familie inspirieren und die Essgewohnheiten eurer Kinder von früh auf prägen.

Fehler 3: Verarbeitete Lebensmittel

Ohne jeden Zweifel: Mütter sind meistens extrem beschäftigt! Es gibt viele Dinge die jeden Tag erledigt werden müssen und da ist es kaum verwunderlich, dass man oft zu verarbeiteten Lebensmitteln greift, die einem das Kochen abnehmen und so etwas mehr Zeit im eh schon vollen Terminkalender schaffen. Im Handumdrehen zubereitet geben uns Fast-Food, Fertiggerichte, Cookies, Schokolade, zuckerhaltige Cornflakes oder andere Snacks und versteckte Dickmacher einen schnellen Energieschub und füllen vorerst den Magen.

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Schnell, einfach und extrem ungesund – Fertiggericht sollten von eurem Speiseplan verbannt werden!

Das Problem mit den stark verarbeiteten Lebensmittel ist jedoch, dass sie voller kurzkettiger Kohlenhydrate und Zucker stecken, die uns nur kurzzeitig mit Energie versorgen und für eine sehr geringe Zeit satt machen. So fällt das Energielevel des Körpers schnell wieder ab und wir nehmen nach und nach zu, da wir ja immer mehr dieser leeren Kalorien zu uns nehmen, um das stetig auftretende Hungergefühl in Schach zu halten. Viele Menschen sind den verarbeiteten Lebensmitteln schon zum Opfer gefallen und Ihr solltet darauf achten, dass Ihr nicht die nächsten sein werdet. Diese (oft unbewussten) Ernährungsgewohnheiten beeinträchtigen schnell unsere Gesundheit und sorgen dafür, dass unser Körper alles andere als schlank und sportlich aussieht.

Die Lösung für das Problem? Verzichtet so gut es geht auf verarbeitete Lebensmittel und lernt, gesündere Alternativen zu genießen. Es mag zwar schwierig klingen, doch es gibt so viele leckere, gesunde Rezepte da draußen, die zu 100 % aus Zutaten bestehen, die gut für euren Körper sind, dass Ihr euch keine Sorgen darum machen müsst, ohne verarbeitete Lebensmittel zu leben. Sobald sich eure Geschmacksnerven von der Sucht nach Fast Food und Co erholt haben, werdet Ihr die gesunde Kost schon schnell genauso genießen können wie Junk Food.

Etabliert gesunde Gewohnheiten in eurem stressigen, hektischen und wundervollen Leben als Mutter. Sobald Ihr euch mehr auf die Qualität der Nährstoffe fokussiert, die Ihr eurem Körper zuführt, werden auch euer Energielevel und Laune davon profitieren. So werdet Ihr euch allgemein wohler, gesünder, vitaler und fitter fühlen – ganz zu schweigen von dem Einfluss den die Ernährung auf eure Figur nimmt

2 Kommentare zu „Abnehmen: Die größten Ernährungsfehler der meisten Mütter

  1. Hey, guter Artikel und gut auf den Punkt gebracht. Genauso ist es auch, das sind genau die drei Fehler, die so eigentlich die Hauptrolle spielen. Vor allem was Fastfood angeht oder Süßigkeiten etc…. Man kann sich mit gesunden Lebensmittel zum einen sehr nährstoffreich ernähren und zum anderen aber auch sehr schmackhaft.

    Die meisten sind einfach nur viel zu stark ans Fastfood oder ähmlichles gewöhnt.

    Beste Grüße
    Damian

    Gefällt 1 Person

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