Ernährung: 4 Gründe für intermittierendes Fasten

Wenn Ihr euch jemals gefragt habt, ob Ihr intermittierendes Fasten ausprobieren solltet, dann passt jetzt gut auf, denn in diesem Fall ist dieser Artikel goldrichtig für euch! Die folgenden vier Vorteile für Gesundheit und Fitness werden euch schnell davon überzeugen, dass Fasten extrem effektiv sein kann und euch dauerhaft dabei hilft, eure Ziele zu erreichen! Intermittierendes Fasten beschreibt eine Form des Fastens, bei der generell zwischen Fastenperioden und Nahrungsaufnahmeperioden unterschieden wird. Die gängigste Form des intermittierenden Fastens – und mein persönlicher Favorit – wird 16:8 genannt, da man hier für 16 Stunden fastet und nur an 8 Stunden des Tages Nahrung zu sich nimmt.

Aufgrund der Schlafgewohnheiten sind bereits gewisse Fastenperioden in unserem normalen Alltagsleben verankert, welche dann nur durch das Frühstück unterbrochen werden. Die meisten Menschen fasten für etwa 12 Stunden und essen für etwa 12 Stunden. Indem Ihr nun dieses Fenster ein wenig enger macht, 16 Stunden fasten und 8 essen, könnt Ihr eurem Körper viele Vorteile des intermittierenden Fastens zukommen lassen, ohne dabei große Veränderungen an eurem Lebensstil vornehmen zu müssen.

Vorteil 1: Leichter Abnehmen

Es gibt zahlreiche Untersuchungen die zeigen, dass – ganz im Gegensatz zum weitverbreiteten Irrglauben – die Stoffwechselrate des menschlichen Körper steigt wenn man sich nach den Regeln des intermittierenden Fastens ernährt. In der Folge verbrennt der Körper also mehr Energie sowie Kalorien und das Abnehmen wird einfacher. Dabei stimuliert die Ernährungsform die Aktivität der Gene, welche dann wiederum die körpereigene Proteinproduktion anregen und somit dafür sorgen, dass der Stoffwechsel ineffizienter wird. Das mag nun zwar negativ klingen, allerdings ist das Gegenteil der Fall: Je niedriger die Effizienz des Stoffwechsels, desto mehr Fett und Kohlenhydrate müssen verbrannt werden um ausreichend Energie zur Verfügung stellen zu können.

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Kombiniert intermittierendes Fasten mit High-Intensity-Interval-Training (HIIT) und Ihr könnt beinahe wortwörtlich dabei zusehen, wie die Fettreserven dahinschmelzen, ohne dass sich dabei die Muskeln drastisch zurückbilden.

Vorteil 2: Verbesserte Gesundheit

Studien haben gezeigt, dass intermittierendes Fasten die Gesundheit und das das Immunsystem unterstützt. In der Folge wird der Körper robuster und weniger krankheitsanfällig, sodass Ihr fortan auch eure Trainingseinheiten im Fitnessstudio seltener ausfallen lassen müsst. Zudem wurde gezeigt, dass diese Form der Ernährung das Herz-Kreislauf-System stärkt und die Insulin-Sensibilität regulieren kann.

Einfach ausgedrückt: Intermittierendes Fasten hilft euch dabei Krankheiten zu vermeiden, den Stoffwechsel anzuregen und die Regenerationszeiten nach dem Workout zu verkürzen.

Vorteil 3: Anti-Jetlag Wirkung

Glaubt es oder glaubt es nicht, aber intermittierendes Fasten kann dabei helfen, ein Jetlag zu vermeiden! Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Fasten für einen Zeitraum von mindestens 16 Stunden dazu beiträgt, die so genannte „Nahrungsuhr“ des Körpers auszuschalten.

Im Prinzip arbeitet unser Körper anhand einer 24-Stunden Uhr, die auf Lichtimpulsen basiert. Diese Uhr signalisiert dem Körper wann es Zeit zum Schlafen oder Essen ist, was auch der Grund dafür ist, warum wir schläfrig und müde werden wenn es dunkel wird. Wenn man nun die Zeitzone wechselt, dann muss sich die Uhr des Körpers natürlich erst an die veränderten Zeiten der Lichtimpulse gewöhnen, sodass man sich anfangs oft müde und „deplatziert“ fühlt wenn man in andere Zeitzonen reist.

Licht ist allerdings nicht das einzige Signal anhand dessen der Körper seine Gewohnheiten ausrichtet. Es gibt noch zahlreiche andere Impulse, die dem Körper dabei helfen, seine innere Uhr zu programmieren und einer davon ist, Ihr habt es wahrscheinlich schon erraten, essen.

Wenn Ihr nun also mit intermittierendem Fasten beginnt, dann setzt Ihr eure interne Uhr quasi auf 0, da sich der Körper nun nicht mehr an den Essimpulsen orientieren kann. Wenn Ihr anschließend die Uhr neu einstellt, indem Ihr zur selben Zeit esst an der Ihr normalerweise das Fasten brechen würdet – nur halt in der neuen Zeitzone – stellt sich euer Körper viel schneller um und es kommt nicht zu Jetlag-Symptomen.

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Vorteil 4: Bequemlichkeit

Bei intermittierendem Fasten muss m an sich morgens keine Gedanken um das Frühstück machen. Auch muss man sich keine Sorgen um Meal-Prepping machen – ja, bis 16:00 muss man nicht mal an Essen denken!

Zugegeben, die Zeit bis 16:00 Uhr mag gerade am Anfang hart und schwierig sein, doch mit ein wenig Willenskraft sollte es kein Problem sein bis dahin durchzuhalten. Und wenn die Zeit dann erst mal gekommen ist, muss man sich noch dazu viel weniger Sorgen darüber machen, was man isst, da intermittierendes Fasten eine viel flexiblere Diät erlaubt. Man kann auch mal über die strenge Schlagen oder auswärts in Restaurants essen und dabei dennoch einen Photoshop-ähnlichen Körper behalten – dass geht so in dieser Form wohl bei keiner anderen Ernährungsform.

Na überzeugt? Ich würde euch auf jeden Fall raten, intermittierendes Fasten auszuprobieren. Natürlich ist es nicht für jeden geeignet und man sollte anschließend abwägen, ob man seine Ernährung dauerhaft danach ausrichten sollte, doch viele Vorteile für den Körper hat es in jedem Fall!

8 Kommentare zu „Ernährung: 4 Gründe für intermittierendes Fasten

  1. Hallo Marvin,
    toller Beitrag, sehr informativ 😉 Ich frage mich nur, ich habe mache es auch immer mal wieder so dass ich gelegentlich intermittierend faste. Dies ist bei mir zumindest meist dann der Fall wenn besondere Gelegenheiten anstehen:
    zB.
    Gehe ich dann mit einer Freundin morgens ausgedehnt und großzügig brunchen, esse mittags dann noch ein wenig Obst und belasse es dann dabei für den restlichen Tag.
    Dementsprechend wundert es mich dass du in deinem Beitrag jetzt davon sprichst bis 16 Uhr mit dem Essen zu warten. Ist es nicht prinzipiell egal wann ich esse, vorausgesetzt ich halte die 16 Stunden Essenspause ein?
    Bin gespannt auf deine Antwort.
    LG,
    fit_miss

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    1. Hey fit_miss,
      Danke! Deine Herangehensweise ist auf jeden Fall nicht falsch, es gibt ja verschiedene Möglichkeiten um intermittierendes Fasten zu praktizieren. Prinzipiell ist es vollkommen egal wann man isst, so lange man die Essenspause einhält! Bei dem Beispiel aus dem Beitrag handelt es sich lediglich um die Form die ich bisher immer gewählt habe, da ich persönlich es leichter finde erst nach 16 Uhr zu essen anstatt ab mittags/nachmittags für den Rest des Tages auf Essen zu verzichten 🙂
      Lg,
      Marvin

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  2. Lieber Marvin, danke für den interessanten Artikel zu dem Thema. Ich halte es meistens so, dass ich einen ganzen Tag lang nichts esse, mit dieser Methode bin ich bisher am besten gefahren 🙂

    Wir haben auch mal einen Artikel zu dem Thema am Blog veröffentlicht, vielleicht magst Du ja mal vorbeischauen.

    Liebe Grüße,
    Eva

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