Gesundheit: Die Rolle von Spirulina für die Gesundheit


Was ist blaugrün, wird oft als „Teichschaum“ bezeichnet und erfreut sich aktuell immer wachsenderer Beliebtheit als gesundes Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel? Die Antwort lautet: Spirulina! Spirulina ist eines der beliebtesten Naturkostprodukte auf dem Markt. Aber was ist Spirulina? Und welche gesundheitlichen Vorteile ergeben sich aus der zusätzlichen Einnahme von Spirulina in Ergänzung zu eurer täglichen Ernährung?

Spirulina wird normalerweise als Blaualge beschrieben, ist aber technisch gesehen eine Cyanobakterie. Cyanobakterien haben ihren Namen vom bläulichen Pigment Phycocyanin, mit dem sie Licht für die Photosynthese einfangen. Aus diesem Grund enthält Spirulina auch Chlorophyll. Es wächst sowohl in Süß- als auch in Salzwasser und kann sowohl von Menschen als auch von Tieren konsumiert werden. Dieses grüne Superfood ist sowohl in Pulver- auch in Tablettenform erhältlich. Obwohl Spirulina in der Welt der Naturkost heutzutage erst seit kurzem bekannt ist, gibt es diese Algenart bereits sei über 3,5 Milliarden Jahren!

Ein Superfood, das seinen Namen verdient

Nennt es wie Ihr wollt, aber Spirulina trägt seinen Titel als Superfood vollkommen zurecht. Während diese Blaualgen in der Natur wie ein schleimiger Teichschaum aussehen mögen, sind sie tatsächlich eines der nahrhaftesten und nährstoffreichsten Lebensmittel auf dem Planeten. So besteht Spirulina zu 60% aus Protein (mehr als doppelt so viel wie in rotem Fleisch) und enthält 18 Aminosäuren, einschließlich aller essentiellen Aminosäuren und 10 der 12 nicht essentiellen Aminosäuren. Außerdem ist Spirulina auch eine großartige Quelle für Phytonährstoffe, Kupfer, Eisen, Mangan, Kalium und B-Vitamine, Jod und Gamma-Linolensäure (GLA). Ein weiterer Grund, warum Spirulina seinen Superfood-Titel verdient hat: Es ist eine nachhaltige Nahrungsquelle. Spirulina benötigt nicht nur 10-mal weniger Wasser als anderes Gemüse, sondern kann auch das ganze Jahr über geerntet werden und hält extremen Temperaturen stand.

Spirulina als Nahrungsergänzungsmittel

Die Spirulinaalge in ihrer natürlichen Form nicht unappetitlich aussieht, sondern noch viel unappetitlicher schmeckt, bietet sich die Einnahme vor allem in Form von Nahrungsergänzungsmitteln an. Diese können entweder als Spirulina-Pulver in den morgendlichen Haferbrei oder Smoothie (z.B. meinen grünen Power-Smoothie) gemischt oder aber in Form von geschmacklosen Spirulina-Tabletten eingenommen werden.

Da es Hersteller von diversen Nahrungsergänzungsmitteln mittlerweile allerdings wie Sand am Meer gibt und die meisten von diesen nicht unbedingt durch qualitativ hochwertige Produkte punkten, solltet Ihr ein besonderes Augenmerk auf die Wahl eines vertrauenswürdigen Herstellers legen. So sollte der Spirulinarohstoff, die Alge selbst, bereits unter besten Bedingungen in reinem Meerwasser aufgewachsen sein, da nur dann sichergestellt werden kann, dass die Alge eine Vielzahl an Mineralien und Nährstoffen enthält. Spirulina-Algen benötigen zum Wachsen keine Pestizide oder chemische Substanzen, sodass Ihr auch bei der Wahl eurer Ergänzungsmittel darauf achten solltet, dass diese vollkommen natürlich und frei von künstlichen Zusätzen sind.

Als besonders hochwertig gilt das so genannte Hawaiian Spirulina, das vor den Küsten von Hawaii unter besten Bedingungen aufwächst und somit die bestmöglichen Gesundheitsvorteile bietet. Die junge Firma ESOVita hat sich auf den Vetrieb von natürlichem Spirulina aus Hawaii spezialisiert und bietet zahlreiche Gesundheitsprodukte an, bei denen man sich sicher sein kann, dass diese vollkommen natürlich sind und nur aus den hochwertigsten Rohstoffen bestehen.

Beeindruckende Wirkung dank Astaxanthin

Im Zusammenhang mit Spirulina hört und liest man immer mal wieder etwas von Astaxanthin. Hierbei handelt es sich um eines der stärksten Antioxidantien der Welt. Die leuchtend rote Verbindung kommt primär in Algen sowie Lachs vor und ist unter anderem für leuchtend rot-orange Farbe von Lachsfischen verantwortlich. Auch in Spiruluna kommt Astaxanthin in beträchtlichen Dosen vor, jedoch kann auch eine isolierte, noch höher dosierte Einnahme dieses Wirkstoffes aufgrund seiner zahlreichen gesundheitlichen Vorteile durchaus Sinn machen!

Die gesundheitlichen Vorteile von Astaxanthin sind zahlreich und können sich in vielen Formen widerspiegeln:

  • Antioxidative Wirkungen: Die Wirkung von Astaxanthin ist 10 bis 100 Mal so stark wie die anderer Antioxidantien (wie B-Carotin).
  • Herz-Kreislauf-Effekte: Astaxanthin kann bei der Verbesserung des Blutfettprofils helfen, den Gesamtcholesterinspiegel senken und die allgemeine Durchblutung verbessern.
  • Entzündungshemmende Wirkungen: Astaxanthin ist ein entzündungshemmendes Mittel ohne Nebenwirkungen, das das COX-2-Enzym blockiert. Außerdem wurde bewiesen, dass es den Milchsäureaufbau in den Muskeln reduziert und somit die Schmerzen nach einem intensiven Training reduzieren kann.
  • Auswirkungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit: Astaxanthin kann helfen, die körperliche Kraft zu steigern und die Muskelregenerationszeit zu minimieren. Es trägt zudem zu einer erhöhten Ermüdungsbeständigkeit bei intensiven Übungen bei.
  • Auswirkungen auf Haut und Augen: Die einzigartigen Eigenschaften von Astaxanthin schützen vor Schäden durch Sonnenbrand und ultraviolette Strahlen. Außerdem hilft der Stoff auch gegen Faltenbildung und erhöht die Hautfeuchtigkeit.
  • Neurologische Wirkungen: Astaxanthin schützt die Körperzellen und das Nervensystem vor oxidativen Schäden. Es trägt zum Schutz neurologischer Funktionen bei und hilft sogar, die kognitiven Funktionen bei älteren Menschen zu verbessern.

Wie auch bei Spirulina-Produkten kommt es es auch bei Astaxanthin Nahrungsergänzungsmittel vor allem auf die Qualität der verwendeten Rohstoffe an. Je nährstoffreicher und gesünder die Algen sind, aus denen das Astaxanthin gewonnen wird, desto mehr Gesundheitsvorteile bieten auch die darauf basierenden Ergänzungsmittel. Auch hier haben sich die Produkte von ESOVita aus Hawaii in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Das hawaiische Wasser, das oft durch Vulkangestein gefiltert und Aufzucht der zahlreicher Algen verwendet wird, bietet optimale Wachstumsbedingungen für die Algen, sodass diese umso mehr Astaxanthin ausbilden können!