Motivation: Ein Brief an mein jüngeres “Ich”

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In den letzten 10 Jahren habe ich viele Kenntnisse und Erfahrungen gewonnen, die mir sehr geholfen hätten, als ich angefangen habe, auf eigenen Füßen zu stehen und regelmäßig Sport zu treiben. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einen hypothetischen Blick in die Vergangenheit werfen und meinem jüngeren “Ich” ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg geben, die ihm bei seiner bisherigen Reise geholfen hätten, seine Ziele schneller und effizienter zu erreichen.

Du hast gerade deinen Bachelor-Abschluss gemacht. Gute Arbeit! Endlich hast du ein wenig Vertrauen in deine akademischen Fähigkeiten gewonnen. Nun, da du deine kognitiven Fähigkeiten zumindest ein Stück weit unter Beweis gestellt hast, wird es Zeit an wenig mehr an deinem Köprer zu arbeiten – und was eignet sich da besser, als Fitness und Bodybuilding? Ich weiß, dass du viele Fragen zu deiner Karriere hast, insbesondere, ob du deine akademische Ausbildung fortsetzen, sofort ins Berufsleben einsteigen oder vielleicht sogar Bodybuilder werden solltest. Letztendlich musst du deine eigenen Entscheidungen treffen. Obwohl es oft ewig dauern kann, bis du dich zu einer Entscheidung verpflichtet hast, muss man rückblickend doch festhalten, dass deine erste Reaktion meistens die richtige war. Vertrau also deinem Instinkt. So oder so wirst du erfolgreich sein. Ich möchte deinen Kurs nicht ändern, ich möchte nur deine Reise verbessern. Zu diesem Zweck sind hier einige wichtige Punkte aufgeführt, die dir in Zukunft helfen sollen, deine Ziele zu erreichen.

1. Setze dir höhere Ziele

Du magst vielleicht Ziele haben – aber oft sind diese nicht ambitioniert genug. Du hast deinen Bachelor-Abschluss nicht mit dem Ziel gemacht, später sogar zu promovieren und damit den höchsten akademischen Bildungsabschluss zu erreichen – und doch ist es passiert. Ich möchte, dass du dir große Ziele setzt – in allen Bereichen des Lebens. Sie können absolut verrückt sein, egal, hauptsache sie sind groß! Schreib dir deine Ziele für die nächsten fünf Jahr auf – sei es im Beruf, Sport oder persönlichen Leben. Wichtig ist, dass du sie dir jeden Tag vor Augen führst. Dann mach dir einen Plan wie du diese Ziele erreichen kannst und verfolge ihn jeden Tag!

2. Gib dich niemals zufrieden und geh auch mal Risiken ein

Selbstzufriedenheit ist der Tod mein Freund. Materielle Dinge in deinem Leben halten dich gerade zurück. Denk an das, was ich gerade über das Ziele stecken gesagt habe und tue alles, um diese Ziele zu erreichen. Gib dich nicht mit dem bequemen Job zufrieden. Du musst dich immer für das entscheiden, was außerhalb deiner Komfortzone liegt. Finde die Dinge im Leben, mit denen du das Lernen kannst, was du liebst!

3. Hab keine Angst davor, um Hilfe zu fragen

Du arbeitest extrem effizient und kannst alleine hervorragende Ergebnisse erzielen – aber das ist auch eine deiner größten Schwächen. Du brauchst auch andere Menschen, die deine Überzeugungen immer mal wieder in Frage stellen und dir eine andere Perspektive aufzeigen. Obwohl du alles über das Bodybuilding gelesen hast, wirst du mit Hilfe eines Trainer dennoch bessere Ergebnisse ezielen als alleine. Finde jemanden, der eine anerkannte Ausbildung, sich bereits in Wettkämpfen bewährt und mit seinen anderen Schützlingen gute Ergebnisse erzielt hat. Achte außerdem darauf, dass der Trainer auf natürliche Resultate setzt, da Medikamente nur schlechte Coaching-Fähigkeiten verbergen. In Bezug auf deine Ausbildung und Karriere: engagier dich stärker! Du musst die Jobs kennenlernen, an denen du interessiert Bist, um zu wissen, wie sie in der Praxis tatsächlich sind. Außerdem solltest du einen Mentor finden, von dem du lernen und zu dem du aufschauen kannst.

4. Bleib funktional

Du befindest dich noch immer in einem Stadium, in dem deine Körper eine gute Funktionalität und Mobilität aufweist. Wenn du in diesen Bereichen nicht weiter arbeitest, kann es schnell zu Verletzungen kommen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Erinnerst du dich an den Kniesehnenriss, den du letztes Jahr hattest? Lassen uns so etwas nicht noch einmal machen. Hier sind einige Muskeln, die du viel häufiger trainieren solltest: Bauchmuskeln, Gesäßmuskel, Adduktoren und Rotatorenmanschette. Vernachlässige diese Bereiche bei deinem Training nicht, denn sie tragen wesentlich dazu bei, dass dein Körper stark und verletzungsfrei bleibt. Ach und … es mag verrückt klingen, aber ich möchte, dass du mindestens einmal pro Woche zum Yoga gehst, um dich und deinen Körper adäquat zu entspannen!

5. Trainiere Bauch und Hüften

Ich habe bereits das Bauchmuskeltraining erwähnt, aber lass mich diesen Punkt noch einmal wiederholen. Während die Bauchästhetik allgemein ein wichtiges Schönheitsideal ist, erfordert sie nicht nur eine gute Ernährung. Leg also die Einstellung ab, dass Bauchmuskeln nur in der Küche entstehen. Trainiere deine Bauchmuskeln also aktiv!

6. Diversifiziere dein Leben

Ich weiß, dass du dein Training und gesunde Ernährung liebst – aber du musst dich auch diversifizieren und andere Dinge lernen. All diese Kurse, die du besuchst und von denen du denkst, sie seien nicht nützlich, werden nützlich sein! Nimm an einigen Business- und Marketingkursen sowie einem persönlichen Finanzkurs teil. Da du coachen und als Trainer arbeiten möchtest, solltest du auch einige Psychologiekurse absolvieren. Denk frühzeitig über alle Aspekte nach, die du für deinen Traumjob benötigen wirst. Du hast bereits eine Leidenschaft im Leben gefunden – dieses Glück bleibt vielen Menschen während ihres gesamten Lebens verwehrt. Gehe also all-in, fröne deiner Leidenschaft und lass dich von nichts und niemandem aufhalten. Du wirst es nie bereuen, dein Leben mit den Dingen zu leben, die du liebst!

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6 Antworten zu „Motivation: Ein Brief an mein jüngeres “Ich”“

  1. Hallo Marvin, ich habe Deinen Beitrag mit großer Aufmerksamkeit gelesen. Nun bin ich schon sehr viele Jahre älter als Du und Deine Gedanken haben mich inspiriert mehr zu tun. Regelmäßig die Komfortzone verlassen finde ich wirklich klug – immer das Maximum anzustreben bringt mich noch zum Nachdenken, ob mir das wirklich gut tut. Ich freue mich auf weitere Beiträge von Dir. Viele Grüße Ralf

    1. Hallo Ralf,
      vielen Dank für dein Feedback! Letztendlich muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, was für ihn am besten ist. Es schadet aber sicherlich nicht, sich regelmäßig zu fragen, ob man seine Ziele & Träume im Leben bereits erreicht hat und ggfls. das ein oder andere Ziel noch einmal mit Hingebung anzugehen. 🙂
      LG,
      Marvin

  2. Lieber Marvin! Ich bin heute auf deine Seite aufmerksam geworden. Da ich mich selbst viel mit Mindset auseinander setze, hat dieser Artikel meine Aufmerksamkeit geweckt. Unabhängig von dem Thema Fitness, bin ich über den Punkt Zielsetzung gestolpert. Ich habe mir ein Visionboard erstellt, um meine Ziele stetig vor Augen geführt zu bekommen. Mir ist allerdings aufgefallen, dass sich Ziele durch die eigene, persönliche Entwicklung immer wieder verändern. Bleibst du bei deinen Zielen über einen langen Zeitraum, auch wenn sich der Wind in deinem Leben ab und an ändert oder meinst du, das Ziele an die Lebensumstände anpassbar sind? Danke für deine Antwort!

    1. Das kommt bei mir ein wenig darauf an. Natürlich habe ich auch Ziele, die sich mit der Zeit aufgrund meiner persönlichen Entwicklung oder verändernder Lebensumstände verändern. Diese Ziele verfolge ich dann nicht “blind”, sondern passe sie entsprechend ein. Da ich mir oft auch einfach nur kleine Ziele setze und diese häufig erreichen, muss ich ohnehin regelmäßig nachsteuern und mir neue Ziele setzen, die sich meist ganz automatisch aus dem vorherigen Zielen ergeben. Dazu gibt es aber auch tatsächlich einige Ziele, die sich bei mir noch nie verändert haben, da sie wirklich meine tiefsten Ambitionen und Wünsche widerspiegeln. Diese Ziele verfolge ich dann natürlich nach wie vor mit voller Hingabe 🙂

  3. Lieber Marvin! Danke für deine ausführliche Antwort. Das hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. 🙂 Viel Erfolg beim Erreichen deiner Ziele.

  4. Die Überschrift fand ich persönlich nicht so überzeugend, mit dem “Brief an mein jüngeres ich”,
    “Man muss halt einmal öfter wieder aufstehen als man umgeworfen wird.” – Von kleineren Rückschlägen nicht entmutigen lassen und immer weiter machen. Bedeutet aber auch, man muss anfangen. Immer ein wenig mehr die Motivation steigern und den Spaß steigern. Wenn du einmal keinen Spaß mehr haben solltest, einfach einmal abschalten. Pausen sind verdammt wichtig. Weiterhin Erfolg und Spaß

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