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Rezept: Glutenfreie Tortillas aus Maniokmehl

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Dieses Rezept müsst Ihr unbedingt ausprobieren! Diese weichen und leckeren Maniok-Tortillas sind glutenfrei, paleo-geeignet und schmecken dabei wir ganz normale Weizentortillas! Sie sind genauso weich und biegsam wir normale Wraps und eignen sich daher hervorragend für verschiedene Gerichte wie Tacos, Enchiladas oder Quesadillas. Bereitet am besten gleich eine doppelte Portion zu und lagert die Tortillas bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank oder der Gefriertruhe.

Was ist Manikokmehl?

Maniokmehl ist ein weiches und fein gemahlenes, geschmacksneutrales Mehl, das sich hervorragend als Ersatz für Mehl in diversen Backrezepten eignet. Dieses nährstoffreiche Mehl wird aus dem Wurzelgemüse Maniok, auch Yuca genannt, hergestellt. Die Maniokwurzel ist in Südamerika beheimatet und ihre Produktion und Ernte ist für viele indigene Völker ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebensunterhalts. Vor diesem Hintergrund bin ich froh, dass man heutzutage in vielen Supermärkten und Online-Shops Zugang zu Maniokmehl hat, um damit zu Hause zu kochen und zu backen.

Die Zutaten für diese glutenfreien Maniok-Tortillas

Wichtige Tipps für dieses Rezept

Weitere leckere und gesunde Rezepte ohne Gluten

Hast Du das Rezept ausprobiert?

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Glutenfreie Tortillas aus Maniokmehl

Zutaten für 4 Portionen:

Zubereitung:

In einer mittelgroßen Rührschüssel Maniokmehl, Tapiokastärke, Xanthan und Salz vermischen. Heißes Wasser und geschmolzenes Kokosöl hinzufügen und alle Zutaten kurz miteinander verrühren. Anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Der Teig mag zunächst klebrig erscheinen, wird aber nach etwa 30 Sekunden Kneten glatt und griffig, da das Maniokmehl die Feuchtigkeit mit der Zeit aufsaugt. Die Textur des Teigs sollte einer sehr weichen Spielknete ähneln. Wenn er zu fest ist, fügt einfach ein paar Tropfen Wasser hinzu und arbeiten es in den Teig ein. Wenn er zu klebrig ist, einfach etwas mehr Maniokmehl einarbeiten.

Teilt den Teig in 9 Kugeln und formt jede Kugel mit der Hand zu einer etwa 1 cm dicken Scheibe. Ich empfehle, die Teigkugeln unter ein feuchtes Handtuch zu legen, damit sie nicht austrocknen, während Ihr sie zu Tortillas verarbeitet. Wenn Ihr feststellt, dass eine Teigkugel nach dem Ruhen etwas rissig oder trocken aussieht, knetet einfach ein paar Tropfen Wasser ein, um sie wieder weicher zu machen. Nun geht es ans pressen der Tortillas. Wenn Ihr eine Tortillapresse verwendet, legt ein Quadrat aus Pergamentpapier auf die Presse (nicht größer als die Presse selbst), dann eine Teigscheibe und ein weiteres Quadrat aus Pergamentpapier darauf. Drückt den Teig anschließend zu einem flachen, runden Kreis. Falls Ihr keine Tortillapresse besitzt, könnt Ihr die Teigscheibe auch mit einem schweren Topf oder einen schweren Pfanne zu einem flachen Tortilla pressen (Pergamentpapier nicht vergessen!).

Eine gusseiserne oder antihaft-beschichtete Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze vorheizen (ich nehme gerne zwei Pfannen nebeneinander, damit es schneller geht). Vorsichtig eine Tortilla nach der anderen in die heiße Pfanne geben und für etwa 45 Sekunden anbraten, bis sie anfängt Blasen zu werfen. Dann die Tortilla vorsichtig umdrehen und für weitere 45 Sekunden braten, bis sie sich aufbläht. Nun die Tortilla wieder umdrehen. So lange verfahren, bis die Blasen auf beiden Seiten goldbraun geworden sind. Wenn Ihr feststellt, dass die Blasen zu schnell verbrennen, bevor sich die Tortilla aufbläht, stellt die Hitze etwas niedriger ein. Wenn Ihr bemerkt, dass die Tortillas viel länger zum Garen braucht als angegeben, erhöht die Hitze ein wenig. Den Vorgang mit den restlichen Tortillas wiederholen.

Die fertigen Tortillas auf einen Teller geben, der mit ein paar Lagen sauberer Küchentücher bedeckt ist, damit sie weich und warm bleiben. Warm servieren!

Lasst es euch schmecken! 🙂

Nährwerte pro Portion:

Brennwert: 290 kcal
Fett: 11,8 Gramm
Kohlenhydrate: 43,8 Gramm
-> davon Zucker: 1,7 Gramm
Ballaststoffe: 3,3 Gramm
Proteine: 1,7 Gramm

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