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Rezept: Vegane Chorizo-Würstchen

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Chorizo – dieser Name steht für würzige, rauchige Aromen mit einer angenehmen Schärfe, die sich perfekt für Tacos, Pasta oder Grillgerichte eignet. Doch traditionell basiert Chorizo auf Schweinefleisch – nichts für diejenigen, die sich pflanzlich ernähren oder einfach eine gesündere, nachhaltigere Alternative suchen.

Die gute Nachricht: Mit den richtigen Zutaten und Gewürzen könnt Ihr eine vegane Version zubereiten, die in Geschmack und Textur verblüffend nah ans Original kommt! Diese veganen Chorizo-Würstchen sind nicht nur unglaublich lecker, sondern auch sojafrei, glutenfrei und proteinreich. Sie sind perfekt zum Braten, Grillen oder als würzige Beilage zu Euren Lieblingsgerichten.

Die Zutaten für diese veganen Chorizo-Würstchen

Jede Zutat spielt eine besondere Rolle, um den authentischen Geschmack und die perfekte Konsistenz zu erzielen. Hier erfahrt Ihr, was hinter den Zutaten steckt und welche Alternativen Ihr verwenden könnt.

  • Leinsamen (+ Wasser): Gemahlene Leinsamen mit Wasser ergeben ein sogenanntes „Leinsamen-Ei“, das als Bindemittel dient und die Zutaten zusammenhält. Alternative: Chiasamen in Wasser eingeweicht oder eine pflanzliche Ei-Ersatzmischung.
  • Rote Kidneybohnen: Sie sorgen für eine fleischige Textur, geben den Würstchen eine schöne Festigkeit und liefern gleichzeitig pflanzliches Eiweiß.
  • Haferflocken: Sie werden zu Hafermehl verarbeitet und dienen als natürlicher Ersatz für Weizengluten oder Stärke. Sie sorgen für Stabilität und machen die Würstchen formbar. Verwendet bei Bedarf gerne glutenfreie Haferflocken.
  • Champignon-Pilze: Diese Pilze bringen ein wunderbares Umami-Aroma mit, das den würzigen Charakter der Chorizo verstärkt.
  • Chilipulver & geräuchertes Paprikapulver: Diese beiden Gewürze sind essenziell für den typischen Chorizo-Geschmack. Sie sorgen für die rauchige Würze und die charakteristische Schärfe.
  • Cayennepfeffer: Für alle, die es etwas schärfer mögen, sorgt Cayenne für die gewünschte feurige Note.
    Alternative: Frische Chilischoten oder scharfes Paprikapulver für milderes Aroma.
  • Ketchup: Er bringt eine angenehme Süße mit, die die würzigen Aromen ausbalanciert. Alternative: Tomatenmark oder Ahornsirup für eine zuckerfreie Variante.
  • Knoblauch: Gibt den Würstchen eine herzhafte, aromatische Note.
    Alternative: Knoblauchpulver, falls Ihr keine frischen Zehen zur Hand habt.
  • Walnüsse: Diese geben Biss und sorgen für eine angenehme Textur.
  • Avocadoöl: Zum Braten oder Grillen – es verleiht den Würstchen eine knusprige Kruste. Alternative: Olivenöl oder Kokosöl, je nach Geschmack.

Wichtige Tipps für die perfekte Zubereitung

Damit Eure veganen Chorizo-Würstchen die perfekte Konsistenz bekommen und beim Braten oder Grillen nicht auseinanderfallen, solltet Ihr einige Tipps beachten:

  • Die richtige Konsistenz bewahren: Die Mischung sollte nicht zu trocken, aber auch nicht zu feucht sein. Falls der Teig zu klebrig ist, etwas mehr Hafermehl hinzufügen. Falls er zu trocken ist, ein wenig Wasser oder Öl unterrühren.
  • Nicht zu stark pürieren: Die Kidneybohnen und Pilze sollten noch etwas Textur behalten, damit die Würstchen eine fleischähnliche Konsistenz haben. Ein grobes Pürieren reicht völlig aus.
  • Würstchen gut formen: Beim Formen der Würstchen etwas Druck ausüben, damit sie eine feste Struktur bekommen. Falls nötig, leicht befeuchtete Hände verwenden.
  • Dämpfen für die perfekte Festigkeit: Ein Geheimtipp für vegane Würstchen! Wickelt sie in Backpapier oder Alufolie und dämpft sie für etwa 15 Minuten. Das sorgt für eine kompakte Struktur und verhindert, dass sie beim Braten zerfallen.
  • Richtig anbraten oder grillen: Die Würstchen in einer heißen Pfanne mit etwas Öl rundherum anbraten, bis sie eine knusprige Oberfläche haben. Falls Ihr sie grillen möchtet, vorher mit etwas Öl einpinseln, damit sie nicht austrocknen.

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Das Rezept für die veganen Chorizo-Würstchen

Zutaten für 16 Portionen:

  • 20 Gramm gemahlene Leinsamen
  • 120 Milliliter Wasser
  • 1 Dose (425 g) Kidneybohnen, abgetropft und gespült
  • 150 Gramm Haferflocken (zu Mehl verarbeitet)
  • 100 Gramm braune Champignons, grob gehackt
  • 5 TL Chilipulver
  • 5 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL Cayennepfeffer (optional)
  • 50 Gramm Ketchup
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 TL Meersalz
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 60 Gramm Walnüsse, fein gehackt
  • 2 EL Avocadoöl (zum Braten oder Grillen)

Zubereitung:

  1. Leinsamen-Ei herstellen: Die gemahlenen Leinsamen mit 120 ml Wasser vermischen und 5 Minuten quellen lassen, bis eine gelartige Konsistenz entstanden ist.
  2. Haferflocken mahlen: Die Haferflocken in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und zu feinem Mehl verarbeiten.
  3. Bohnen vorbereiten: Die Kidneybohnen gut abtropfen lassen und mit einem Küchentuch trocken tupfen.
  4. Alle Zutaten vermengen: In einer großen Schüssel die Bohnen, das Hafermehl, die Pilze, das Chilipulver, das geräucherte Paprikapulver, Cayennepfeffer, Ketchup, Knoblauch, Salz, Pfeffer und das Leinsamen-Ei vermischen.
  5. Pürieren: Die Masse in eine Küchenmaschine geben und pulsieren, bis sie eine formbare Konsistenz hat. Die gehackten Walnüsse unterheben.
  6. Würstchen formen: Die Mischung in gleichmäßige Portionen aufteilen und mit leicht feuchten Händen zu Würstchen rollen. Die veganen Würstchen anschließend auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller geben und für 20 Minuten im Kühlschrank aushärten lassen.
  7. Dämpfen: Die geformten Würstchen in Backpapier wickeln und für 15 Minuten über kochendem Wasser dämpfen.
  8. Anbraten oder Grillen: Abschließend die Chorizo in einer heißen Pfanne mit Avocadoöl rundherum goldbraun anbraten oder auf dem Grill garen.

Lasst es euch schmecken! 🙂

Nährwerte pro Portion

Brennwert: 98 kcal
Fett: 4,9 Gramm
Kohlenyhdrate: 11,1 Gramm
-> davon Zucker: 1,6 Gramm
Ballaststoffe: 2,7 Gramm
Proteine: 3,4 Gramm

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