Manchmal verrät der Körper mehr über unsere Gesundheit, als uns bewusst ist. Nicht nur im Spiegel. Nicht nur auf der Waage. Nicht nur beim Bankdrücken, beim Puls oder bei der Frage, ob die Lieblingsjeans noch passt. Manchmal sieht man es einfach daran, wie jemand geht. Klingt erstmal banal. Gehen kann schließlich jeder, oder?
Schlagwort: Gehirn
Wenn wir über Ernährung sprechen, geht es meistens um sichtbare Ziele. Muskelaufbau. Fettabbau. Bauchmuskeln. Kalorien. Protein. Die Frage lautet oft: „Was macht dieses Lebensmittel mit meinem Körper?“ Aber mindestens genauso spannend ist auch eine andere Frage: Was macht es mit Eurem Gehirn?
Wenn viele von Euch an Cardio denken, kommen wahrscheinlich zuerst diese Klassiker in den Kopf: Laufband, Joggen, Fahrrad und Schwitzen. Vielleicht auch der Gedanke: „Muss halt sein, wenn man Fett verlieren will.“ Cardio hat im Fitnessbereich oft den Ruf des notwendigen Übels – gut fürs Herz, gut zum Abnehmen, aber irgendwie nicht so spannend wie Krafttraining.
„Gehst du in Fitnessstudio, um für deinen Körper oder für deinen Kopf zu trainieren?“ Die meisten würden reflexartig sehr wahrscheinlich sagen: „Natürlich für den Körper!“ Doch die Wissenschaft zeigt inzwischen ziemlich eindeutig: Bewegung ist eines der effektivsten Gehirn-Boosting-Tools, die wir haben.
Tischtennis? Ist das nicht das Spiel, das man im Jugendzentrum, im Keller oder bei schlechtem Wetter im Urlaub manchmal spielt? Falsch gedacht! Wenn Ihr denkt, Tischtennis sei nur ein bisschen Ping-Pong mit Klappnetz und Klack-Klack-Geräuschen, dann lasst Euch überraschen. Denn: Tischtennis ist ein echtes Multitalent!
„Laufen macht den Kopf frei“ – ein Spruch, den viele Läufer nur allzu gut kennen. Aber was wäre, wenn ich Euch sage, dass Laufen nicht nur für Eure körperliche Fitness gut ist, sondern tatsächlich Euer Gehirn stärken kann? Ja, richtig gelesen: Bewegung, insbesondere das Laufen, ist ein regelrechter Turbo für die grauen Zellen.
Neuroplastizität war bis in die 1970er Jahre ein relativ unbekannter Begriff – bis Wissenschaftler begannen, die Vorstellung zu akzeptieren, dass unser Gehirn kein physiologisch statisches Organ ist, das bereits kurz nach der Geburt über 100 Milliarden Neuronen (Nervenzellen) verfügt [1,2]. Inzwischen hat sich die Gehirnforschung stark weiterentwickelt und es wurde zahlreiche Faktoren nachgewiesen, die die Gesundheit und Fitness unseres Gehirns aktiv verbessern können.
