Wenn Ihr an Training denkt, denkt Ihr wahrscheinlich zuerst an Muskeln. An Kniebeugen, Bankdrücken, Laufen, Schweiß, Progression und das gute Gefühl nach einer Einheit. Aber es gibt einen Bereich, den viele Menschen im Fitnesskontext sehr oft und gerne unterschätzen: und zwar den eigenen Kopf.
Schlagwort: Gesundheit
Manchmal verrät der Körper mehr über unsere Gesundheit, als uns bewusst ist. Nicht nur im Spiegel. Nicht nur auf der Waage. Nicht nur beim Bankdrücken, beim Puls oder bei der Frage, ob die Lieblingsjeans noch passt. Manchmal sieht man es einfach daran, wie jemand geht. Klingt erstmal banal. Gehen kann schließlich jeder, oder?
Wenn wir über Ernährung sprechen, geht es meistens um sichtbare Ziele. Muskelaufbau. Fettabbau. Bauchmuskeln. Kalorien. Protein. Die Frage lautet oft: „Was macht dieses Lebensmittel mit meinem Körper?“ Aber mindestens genauso spannend ist auch eine andere Frage: Was macht es mit Eurem Gehirn?
Wenn viele von Euch an Cardio denken, kommen wahrscheinlich zuerst diese Klassiker in den Kopf: Laufband, Joggen, Fahrrad und Schwitzen. Vielleicht auch der Gedanke: „Muss halt sein, wenn man Fett verlieren will.“ Cardio hat im Fitnessbereich oft den Ruf des notwendigen Übels – gut fürs Herz, gut zum Abnehmen, aber irgendwie nicht so spannend wie Krafttraining.
Ihr seid gerade richtig gut im Lauf. Die Beine fühlen sich gut an, der Puls ist stabil, die Motivation stimmt. Und dann passiert es: ein fieser, stechender Schmerz direkt unter den Rippen. Erst versucht Ihr ihn zu ignorieren. Dann wird er stärker. Und plötzlich ist aus dem lockeren Lauf ein Kampf gegen diesen kleinen, aber unglaublich nervigen Stich in der Seite geworden.
Altern ist unvermeidlich. Schneller altern? Nicht unbedingt. Genau hier wird es spannend. Denn unser Alter besteht nicht nur aus der Zahl, die auf dem Ausweis steht. Natürlich gibt es unser chronologisches Alter – also die Jahre, die seit unserer Geburt vergangen sind. Aber dann gibt es noch etwas, das für unsere Gesundheit viel spannender ist: unser biologisches Alter.
Viele Menschen wollen stärker werden, Muskeln aufbauen oder einfach fitter und gesünder leben. Doch sobald es um Krafttraining geht, wirkt alles plötzlich kompliziert: Trainingssplits, Wiederholungsbereiche, Periodisierung, Supersätze, RPE, Maschinen, freie Gewichte, Push-Pull-Legs, Ganzkörpertraining – und irgendwo dazwischen steht Ihr und fragt Euch …
Ihr geht regelmäßig ins Gym. Ihr zieht Eure Workouts durch. Ihr gebt Gas beim Training. Und trotzdem habt Ihr das Gefühl, dass sich manche Dinge nicht so entwickeln, wie Ihr es erwartet habt. Die Form stagniert. Die Energie im Alltag ist nicht optimal. Vielleicht fühlt Ihr Euch trotz Training oft müde oder verspannt. Woran liegt das?
Cholesterin klingt für viele nach Arztpraxis, Blutwerten und „irgendwann später“. Doch genau das ist ein Trugschluss. Ein erhöhter Cholesterinspiegel betrifft längst nicht nur ältere oder unsportliche Menschen. Auch aktive, schlanke und sportliche Personen können ungünstige Werte haben – oft unbemerkt.
Mit 20 fühlt sich der Körper unbesiegbar an. Mit 30 merkt man, dass Regeneration plötzlich länger dauert. Mit 40 fragt man sich manchmal: „War ich früher wirklich so viel fitter – oder bilde ich mir das nur ein?“ Das Thema körperliche Alterung sorgt regelmäßig für Verunsicherung. Ab wann geht es bergab? Ist der Leistungspeak mit 25 vorbei?
