Fitness: Wie falsche Sportbekleidung eurer Gesundheit schadet

Kennt Ihr den Spruch „Dress for Success“? Nun, dabei handelt es sich keineswegs um eine leere Floskel. Denn die Kleidung, die Ihr beim Sport tragt – egal ob im Fitnessstudio, während des Fussballtrainings oder beim Schwimmen – beeinflusst zu 100 % eure sportliche Leistungsfähigkeit. Was jedoch noch viel wichtiger ist: Unpassende Sportkleidung schadet nicht nur euren Ergebnissen, sondern auch eurer Gesundheit. Der 10 Jahre alte Sport-BH oder das T-Shirt aus Baumwolle, das Ihr schon seit der Mittelschule besitzt, sollten schnellstmöglich in die Tonne wandern und neuer, funktionaler Sportkleidung Platz machen. Die Folgen falscher Kleidung beim Sport können für eure Gesundheit wirklich verheerend sein und sollten keineswegs unterschätzt werden.

Wie genau Sportkleidung der Gesundheit schaden kann fragt Ihr? Nun, das möchte ich euch anhand der gängigsten (falschen) Sportbekleidung deutlich machen.

#1 100 % Baumwollkleidung

Klar, es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Baumwollkleidung weniger unangenehm riecht als synthetisches Gewebe, dafür saugt sie aber auch im wahrsten Sinne des Wortes jeden Milliliter Schweiß auf, sodass Ihr euch darin schnell fühlt, als ob Ihr ein nasses Handtuch tragen würdet.

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Je nasser die Kleidung wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Bakterien entstehen – besonders wenn Ihr sie über einen längeren Zeitraum tragt. Und wenn offene Hautbereiche mit Bakterien belasteter Trainingsbekleidung ausgesetzt werden, kann es schnell zu einer Pilzinfektion an der betroffenen Stelle kommen. Anstelle von Baumwolle solltet Ihr euch daher für schweißableitende Stoffe entscheiden, die nicht ohne Grund extra für sportliche Aktivitäten entwickelt wurden. Zum Beispiel findet Ihr schöne und funktionale Sportkleidung für Damen bei Peek &Cloppenburg.

#2 Ausgetragene Sneakers und Sportschuhe

Die Faustregel besagt, dass man seine Sportschuhe nach etwa 500 Kilometern ersetzen sollte. Wenn man die gelaufenen Kilometer jedoch gar nicht zählt, dann kann es schnell schwierig werden herauszufinden, in welchem Zustand die eigenen Treter eigentlich sind. Deshalb solltet Ihr euch die Laufflächen und Designs auf dem Boden genau anschauen – wenn diese anfangen sich abzunutzen, dann sind eure Sportschuhe zu alt und sollten ersetzt werden.

Das Problem mit alten Schuhen? Sie bieten kaum noch Polsterung sowie Dämpfung und können die Ausrichtung eurer Füße und in der Folge auch eurer Knie und Hüften beeinträchtigen. So kommt es früher oder später zu Haltungsschäden oder Verletzungen.

#3 Zu enge Kleidung

Kompressionskleidung, die so konstruiert wurde, dass sie Bewegungen ermöglicht, während sie die Muskeln zusammendrückt, ist kein Problem. Aber Kleidung, die in irgendeiner Weise zu klein oder zu eng ist? Das kann mehr schaden als nützen.

Eure Sportbekleidung sollte niemals so eng sein, dass sie eure Bewegungsfähigkeit einschränkt – wie Shorts oder Leggings, die es euch unmöglich machen, euch zu beugen oder eine volle Kniebeuge zu machen, oder Shirts, die euch davon abhalten, die Arme über den Kopf zu heben. Auch sollte ein Kleidungsstück niemals so eng sein, dass es die Durchblutung einschränkt. Zu kleine Hosen können zu Krämpfen in den Beinen führen, während enge Sport-BHs eure Atmung behindern. Unbequeme Shorts können zu Scheuerstellen an den Innenseiten der Oberschenkel führen, die letztendlich sogar zu Infektionen führen können.

#4 Badeanzüge, Badehosen und Bikinis

Ein warmer, nasser Bikini bietet ein wunderbares Zuhause für Hefe und Bakterien. Synthetische Stoffe bieten dabei keinen Vorteil gegenüber Baumwolle, sie sorgen jedoch für ein angenehmeres Tragegefühl und für eine bessere Dynamik im Wasser. So oder so, wenn Ihr anfällig für Infektionen seid (Ihr werdet es wissen, weil Ihr sie ständig bekommt), kann ein nasser Badeanzug oder eine nasse Badehose euer Risiko wirklich drastisch erhöhen. Aber keine Sorge, deshalb müsst Ihr nicht gleich auf das Schwimmen verzichten. Achtet stattdessen einfach darauf, dass Ihr schnellstmöglich in trockene Unterwäsche überwechselt nachdem Ihr das Wasser verlassen habt.

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Und weil schlecht sitzende Bikinis die Luftzirkulation im Schrittbereich reduzieren können, was auch wieder zu einer Infektion führen kann, achtet darauf, dass eure Badeanzüge und Schimmhosen gut sitzen – die Kanten sollten keine Einkerbungen auf der Haut hinterlassen. Ein wenig mehr Spielraum kann auch Schweißdrüsenblockaden und die daraus resultierenden, juckenden roten Beulen verhindern.

#5 Schweißbänder

Gerade beim Tennis sind sie extrem beliebt: Schweißbänder. Ist doch auch schließlich eine hervorragende Erfindung, um sich während eines anstrengenden Matches immer mal wieder den nervigen Schweiß von der Stirn zu wischen, ohne gleich zu einem Handtuch greifen zu müssen und eine Verzögerung hervorzurufen – oder etwa nicht?

Natürlich saugen die Bändern den Schweiß auf, aber sie sammeln auch Bakterien, die nach dem Trocknen des Stoffes haften bleiben können. Wenn Ihr zum Beispiel anfällig für Akne oder andere Hautinfektionen seid, kann eine wiederholte Nutzung die Bakterien neu verteilen und euer Leiden somit letztendlich weitaus verschlimmern. Es mag zwar nicht zu einem unmittelbar bevorstehenden Tod führen, aber es kann einen erheblichen psychosozialen Einfluss haben, der sich auf eure Lebensqualität auswirkt, euer Selbstwertgefühl beeinträchtigt und letztlich das gesamte soziale Leben verändert – genauso wie es lebensbedrohliche Krankheiten wie Diabetes oder Herzkrankheiten tun.

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