Motivation: Jeder hat mal einen schlechten Tag

Sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst: Es gibt Tage, an denen sich die Gewichte einfach nicht von der Stelle bewegen wollen oder an denen man das Gefühl hat, dass der eigene Benzintank mehr als leer ist. Es macht keinen Unterschied wer Ihr seid, wie lange Ihr schon trainiert oder wie stark Ihr seid … diese Momente kommen immer mal wieder vor – bei jedem! Doch was führt dazu, dass man letztendlich einen „schlechten Tag“ hat?Ehrlich gesagt, kann der Grund dafür meistens auf eine Ursache reduziert werden. Stress.

Stress kann auf viele verschiedene Arten entstehen und zeigt sich immer mal wieder in allen Bereichen des Lebens. Daher ist es keine Überraschung, dass er auch im Fitnessstudio vorkommt. Meistens jedoch nehmen wir Stress in Bezug auf die Arbeit oder den Umgang mit Freunden/ Familie wahr, wobei besonders die folgenden Situationen häufig auftreten.

Stress auf der Arbeit

  • Es war verrückt auf der Arbeit heute. Wir starten diese neue Sache/ App/ Prozess etc. und jeder hat noch härter gearbeitet als sonst ohnehin schon.
  • Oh man … es war heute total hektisch auf der Arbeit. Ich bin kaum zum Luftholen gekommen.
  • Der Chef hatte es mal wieder auf mich abgesehen. Ich verstehe einfach nicht, wie ich ihn/ sie zufrieden stellen kann, sodass er/ sie mich endlich in Ruhe lässt.

Das Problem? Was auch immer auf der Arbeit vorgefallen ist, wird euch auch noch lange nach dem Abstempeln eurer Zeitkarte verfolgen.

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Stress mit der Familie/ Freunden

  • Egal was ich auch tue, momentan gibt es zu Hause momentan einfach immer nur Streit.
  • Bald steht ein wichtiger Geburtstag/ Jubiläum etc. an und ich habe noch keine Ahnung für ein Geschenk. Egal was es wird, es muss auf jeden Fall perfekt sein.
  • Meine Schwester/ Bruder/ Mutter/ Vater/ Freund/ Irgendjemand macht momentan wirklich eine schwere Zeit durch. Ich wünschte nur, ich könnte ihm/ ihr irgendwie helfen.

Das Problem? Egal ob Ihr selbst oder andere betroffen seid, sobald Ihr auch nur ein wenig Empathie zeigt, sorgt das bereits dafür, dass euer Stresslevel steigt.

Wie man einen schlechten Tag am besten überwindet

Unabhängig davon, was nun letztendlich für euer schlechtes Workout verantwortlich ist, das Workout bleibt schlecht. Vielleicht merkt Ihr es erst gar nicht bis Ihr das Training beendet habt oder Ihr merkt ab ca. der Hälfte, wodurch der Rest erst Recht verdorben wird … so oder so, ein paar einfach Regeln können euch dabei helfen, Workouts an einem schlechten Tag zu überwinden und schnell wieder nach vorne zu blicken.

1) Macht euch nicht runter

Ihr hattet also einen anstrengenden Tag an dem vieles nicht nach Plan lief. Aber warum tendieren wir dann dazu, uns selbst noch einen Arschtritt zu verpassen wenn wir eh schon niedergeschlagen sind? Ich finde es immer schrecklich, wenn ich jemanden sehe, der ein Workout an einem schlechten Tag hat und sich dann auch noch selbst runter macht. Manchmal muss man sich auch einfach mal eine Pause gönnen.

„Ich bin noch nicht da, wo ich sein sollte. Doch Gott sei Dank bin ich auch nicht mehr dort, wo ich mal war. Ich bin auf auf dem Weg, jeden Tag geht´s weiter.“

– Joyce Meyer

 

2) Zieht es durch … und dann seid stolz auf euch

Das „es“ kann so ziemlich alles sein. Meine Güte, überhaupt ins Fitnessstudio zu gehen wenn  man einen sch*** Tag hatte und sich eigentlich nur noch unter der Bettdecke verkriechen möchte verdient schon Respekt! Darauf könnt Ihr aufbauen. Vielleicht will das Kreuzheben mit 85 % eures normalen Gewichts heute einfach nicht gehen. Was ist denn mit 75 %? Schafft Ihr damit einige Wiederholungen? Das Gefühl etwas – egal was – während des Trainings zu erreichen ist immer gut. Also erkennt eure Leistung an, auch an schlechten Tagen.Schließlich hättet Ihr auch einfach die Flinte ins Korn werfen und komplett aufgeben können. Aber nicht Ihr! Ihr bleibt am Ball und dafür verdient Ihr Anerkennung! Nicht jeder Tag ist voller Regenbogen und Sonnenschein und dennoch beißt Ihr euch jedes Mal durch. Verpasst der Welt einen ordentlichen Arschtritt und seid stolz darauf.

 

3) Tretet kürzer

Habt Ihr den ganzen Tag/ Woche/ Monat ohne Unterbrechung gearbeitet? Weiter, weiter, weiter? Vielleicht ist es mal Zeit für eine Pause? „Aber ich bin doch nun schon im Fitnessstudio“ sagt Ihr jetzt vielleicht. Ich weiß, ich weiß. Also ist es vielleicht nun mal an der Zeit für eine Pause. Und wie sieht eine Pause im Fitnessstudio aus?  Es könnt einfach nur bedeuten, dass Ihr euch die Zeit nehmen um euch anständig zu dehnen oder dass Ihr eure Gewichte ein wenig reduziert. Tretet einfach etwas kürzer und schaut mal wie es dann mit dem Workout klappt. Falls euch das zu schwer fällt, sucht einen Trainer der euch dabei unterstützt. Wir alle kennen diese Momente können euch helfen, solche Situationen gut zu überstehen.

Und das war auch schon alles. Drei simple Regeln, die eine enorme Wirkung haben können. Ziemlich einfach eigentlich wenn man es sich so durchliest. Aber einfach bedeutet nicht gleich leicht. Und ich würde lügen wenn ich sage, dass ich noch nie einen schlechten Tag hatte – das kommt vor. Aber man sollte nicht zulassen, dass man wegen eines schlechten Workouts vergisst, was für ein „Badass“ man eigentlich ist. 😉

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