Fitness: Short Training – In der Kürze liegt die Würze

Short Training ist der englische Begriff für kurzes Training. Und damit ist das erfolgreiche Prinzip auch schon umfassend erklärt. Denn längst ist nicht nur eingefleischten Fitness-Fans klar: Qualität geht über Quantität. Oder anders ausgedrückt: Auch ein kurzes, aber dafür intensives Training ist äußerst effektiv. „Viel hilft viel“, das ist also nicht unbedingt das Gebot der Stunde, doch viele Menschen wissen dies schlicht und ergreifend noch nicht!

Es gibt sogar zahlreiche Personen unter meinen Klienten, die genau aufgrund dieses Missverständnisses sehr lange gezögert haben, überhaupt mit sportlicher Betätigung anzufangen. Sie stellen sich vor, dass Sport etliche Stunden des Tages ausfüllen muss. Doch genau das ist eben nicht der Fall, vielmehr lässt sich eine kurze Trainingssession beispielsweise optimal in die Mittagspause integrieren.

Gewichte stemmen, mehrere Stunden am Tag, dazu mindestens zehn Kilometer laufen und am besten dann noch eine abendliche Schwimm-Session, aber bitte nicht unter zehn Bahnen. So oder so ähnlich stellen sich viele Deutsche effektiven Sport vor. Doch die Wahrheit sieht anders aus: Schon 20 bis 30 Minuten Workout am Tag sind effektiv. Überanstrengung ist generell keine gute Idee. Bei einer Sportverletzung beispielsweise sollte man definitiv pausieren und stattdessen lieber Fachärzte wie im MVZ Regensburg aufsuchen.

Aufwachen und trainieren gehen Slogan

Sport in der Mittagspause: Zeitsparend und effektiv

Wer seine Mittagspause für ein kurzes Workout nutzt, tut seinem Körper definitiv etwas Gutes. Selbst zehn Minuten intensive Bewegung sind schon gesund. Je nachdem, welche Übungen ausgeführt werden, wird das Herz-Kreislauf-System gestärkt und die Muskeln aufgebaut. Besonders empfehlenswert ist laut Experten eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining. Neben weiteren Maßnahmen wie Entspannungsübungen können schon wenige Minuten Laufen am Tag den Blutdruck senken. Aber wie soll das alles in der Mittagspause funktionieren, so ganz ohne Sportgeräte, zwischen Drucker und Schreibtisch? Ganz einfach: mit einer gehörigen Portion Improvisationsgeschick.

Wasserflaschen als Hanteln

Volle Wasserflaschen können natürlich nicht mit den schweren Kurzhanteln aus dem Fitnesscenter mithalten. Trotzdem sind sie perfekt für das kurze Workout in der „Fitness-Pause“ geeignet. Denn auch hier gilt wieder: Es kommt auf die Regelmäßigkeit und nicht nur auf das Gewicht an. Am besten mit geradem Rücken auf einen Stuhl setzen, die Bauchmuskulatur anspannen und die Flaschen seitlich bis über die Schultern heben und wieder absenken. Diese Übung mehrmals wiederholen, ohne die Flaschen abzustellen. Einen Liter sollten diese allerdings schon enthalten, besser anderthalb. Viele Trainingswillige sind hinterher überrascht, welchen Muskelkater sie nach den ersten Übungen bei sich feststellen.

Stark gegen Verspannungen in Nacken und Rücken

Ein Schreibtischjob fordert früher oder später sein Tribut. Steifer Nacken, Rückenschmerzen und Mausarm sind nur drei der möglichen Folgen. Mit den richtigen Übungen muss das nicht sein. Auch hier gilt wieder: Die Mittagspause reicht aus! Sehr gute Übungen sind z.B.:

  • Schulterkreisen: Schulter nach vorne ziehen, leicht anheben und schließlich nach hinten bewegen und dabei tief einatmen. Im Anschluss daran kräftig ausatmen und Schultern fallen lassen. Sehr gut gegen Schmerzen in Schultern und Brustwirbelsäule.
  • Kopfdreher: Kopf sanft nach rechts drehen, dann das Kinn anheben und einatmen. Anschließend den Kopf geradeaus halten und nach vorne beugen, dabei langsam ausatmen. Im nächsten Schritt dieselbe Übung durchführen, wobei der Kopf nach links gedreht wird. Ideal gegen Nackenbeschwerden.
  • Fingerfaust: Finger so breit wie möglich spreizen und dann mit den Händen eine Faust bilden. Danach erneut die Finger spreizen. Während der Übung immer die Arme abwechselnd anheben. Finger, Hände und Arme werden durch dieses Workout gestärkt.
Angespannter Angestellter sitzt im Büro und schaut aus dem Fenster

Treppenlauf gegen Speckröllchen

Auch wer abnehmen und/oder fitter werden will, braucht keinen Marathon zu laufen. Jeden Tag eine halbe Stunde Bewegung lässt zusammen mit einer gesunden und fettarmen Ernährung die Fettpolster schmelzen. Ideal ist zum Beispiel ein strammer Spaziergang oder eine Joggingrunde nach Feierabend. Doch auch auf der Arbeit gibt es gute Gelegenheiten. Vor allem, wenn die Räumlichkeiten in den oberen Stockwerken liegen. Treppenlaufen hält nämlich besonders fit und verbrennt viele Kalorien.