Fitness: Wie Flugreisen euer Workout ruinieren und was Ihr dagegen tun könnt

Reisen und insbesondere Fliegen kann eure Workout-Routine ganz schön durcheinander bringen. Hier ekläre ich euch, wie Flugreisen euer nächstes Workout beeinflussen und was Ihr dagegen tun könnt. Schließlich hat es keinen Sinn, nach einer anstrengenden Reise sofort in Fitnessstudio zu rennen um sein Workout wie gewohnt durchzuziehen. Es gibt aber ein paar Tipps, mit denen Ihr euch passend vorbereiten könnt.Es ist früh am Morgen. Ihr seid irgendwo zwischen halbwach und Halbschlaf, dehydriert und in einen kleinen Sitz zwischen zwei schnarchenden fremden eingeklemmt. Und um euer morgendliches Disaster perfekt zu machen, will das Baby zwei Reiehn hinter euch einfach nicht aufhören zu schreien.

Das ist wahrscheinlich nicht die Pre-Workout Vorbereitung die euch vorschwebte. Wenn Ihr euch nicht richtig vorbereitet, können Flugreisen euer nächstes Workout extrem negativ beeinflussen. Mit den folgenden Tipps über Ernährung und Mobilität jedoch könnt Ihr euch passend vorbereiten und euer nächstes Workout gewohnt effektiv angehen.

1. Dehydrierung

Da unsere Haut mit zunehmender Höhe immer mehr Feuchtigkeit über die Haut abgibt, kann ein Flug 10.000 Meter in der Luft schnell zu Dehydreirung führen. Folglich solltet Ihr auf einem Flug mehr trinken – aber natürlich möchte keiner der nervige Typ sein, der seine Sitznachbarn ständig belästigt um auf die Toilette zu gehe. Und wenn Ihr keine eigene Wasserflasche dabei habt, dann müsst Ihr mit einer Miniportion vorlieb nehmen bei der es mindestens 30 Minuten (oder mehr) bis zur nächsten Nachfüllung dauert.

Lösung

Bringt eure eigene Wasserflasche mit zum Flughafen. Nachdem Ihr die Sicherheitskontrolle passiert habt, könnt Ihr die Flasche auffüllen und damit das Flugzeug betreten. Außerdem solltet Ihr in Betracht ziehen, ebenfalls ein kalorienarmes Sportgetränk zu kaufen, um zusätzlichen von den Hydrationsvorteilen von den beigefügten Elektrolyten zu profitieren. Habt keine Angst davor die Toiletten zu nutzen um eure Flasche aufzufüllen und wählt wenn möglich immer einen Platz am Gang, sodass Ihr niemanden belästigt wenn Ihr aufsteht um euren Wasservorrat aufzufüllen.

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2. Fehlende Energie

Die Art und Menge an Nahrung die auf einem Flug durch die Sicherheitskontrolle schleusen könnt hängt meist von der Laune des Sicherheitsbeamten ab. Flüssigkeiten sind ohnehin komplett verboten, es sei denn die Mengen sind so gering, dass sie nach den Flugbestimmung erlaubt sind (in der Regel 100 ml oder weniger). Abhängig vom Flughafen, sind Proteinpulver, Sandwiches und Riegel in der Regel kein Problem, können jedoch unter Umständen auch zu Kontrollen führen. In den meisten Fällen ist es die Mühe einfach nicht wert. Das Problem ist jedoch: Wenn Ihr nicht eure eigenen Lebensmittel mitbringt, dann müsst Ihr auf ungesundes, sehr teures Flughafenessen zurückgreifen.

Lösung

Macht euch als allererstes mit den Regelungen für euren Flug vertraut. Die maximal zugelassene Flüssigkeitsmenge ist in der Regel 100 ml. Dabei zählen die folgenden Lebensmittel ebenfalls als Flüssigkeit: Cremige Dips und Brotaufstriche, Marmelade, Soßen, Nussbutter, Salatdressing, Suppen, Hummus, Joghurt und Obstbecher.

In den allermeisten Fällen sollte Proteinpulver kein Problem sein. Ich empfehle euch daher, die benötigte Menge im Vorfeld in verschließbare Plastikbeutel abzufüllen. Verseht jeden Beutel mit der Aufschrift „Whey Protein“ um auf Nummer sicher zu gehen – vor allem wenn Ihr Vanille-Proteinpulver nutzt. Zusätzlich solltet Ihr in Betracht ziehen, abgepackte Snacks wie Jerky, Billtong oder Proteinriegel mitzunehmen. Frisches Obst ist eine weitere gute Option.

3. Mobilitätsprobleme

Je nach Länge eures Fluges kann das eingeschränkte Sitzen dazu führen, dass sich eure Muskeln anspannen. Und wenn Ihr müde seid und auf dem Flug versucht zu schlafen, dann werdet Ihr in der Regel gezwungen dies in einer sehr unnatürlichen Haltung zu tun. Wenn Ihr in der Lage seid in dieser Position zu schlafen, solltet Ihr auf jegliche Rücken- oder Überkopfübungen in eurem am selben Tag verzichten.

Lösung

Macht die Mobilität vor eurem nächsten Workout zur obersten Priorität. Wenn Ihr sie missachtet kann dies schnell zu schwerwiegenden Verletzungen führen. Vielleicht ist es eine Überlegung wert, in eine Schaumstoffrolle in Reisegröße zu investieren. Auch kann es sinnvoll sein, wenn euer Zeitplan es zulässt, eine Stretch- und Dehnsession nach der Landung einzulegen.

Fazit

Je nach Abflugszeit, Fluglänge und Zeitplan für den Tag solltet Ihr in Betracht ziehen, euch den Tag frei zu nehmen und erst am folgenden Tag mit eurem Training weiterzumachen. Verspannt und dehydriert ins Fitnessstudio zu rennen ist nämlich kein Rezept für ein gutes Workout, sondern eher für eine ernsthafte Verletzung!

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