Fitness: So wichtig ist das Fitnesslevel im Profisport


Profisport und Fitness gehören einfach zusammen. Die Zeiten von Basler, Effenberg und Co., die vor dem Spiel schon einmal eine Nacht feiern waren, sind mittlerweile vorbei. Das gilt nicht nur für den Fußball, sondern für den Profisport im Allgemeinen. Ganz gleich, ob Fußball, American Football oder Basketball – wer in den großen Ligen erfolgreich sein will, sollte einen gesunden Lebensstil führen. Wir zeigen, wie wichtig die Fitness im Profisport ist.

Der Sport verändert sich

In nahezu jeder Mannschaftssportart ist das Spiel an sich schneller geworden. Das gilt für Basketball ebenso wie für American Football oder Fußball. Dies ist in erster Linie auf die bessere Athletik der Spieler zurückzuführen. Speziell ausgerichtete Trainingsmethoden sowie individuelle Optimierung mithilfe von Fitness-Assistenten und Programmen haben die Leistungen der Profis in den letzten 20 Jahren kontinuierlich nach oben gedrückt. Zusammenfassend lässt sich für den Profifußball- oder Basketball folgende Entwicklung zusammenfassen: mehr Spiele, mehr Laufleistung, mehr Sprints. In dieser Hinsicht müssen die körperlichen Eigenschaften natürlich trainiert werden.

Beispiel Nummer 1: Fußball

Als Jürgen Klinsmann 2004 die Fußball-Nationalmannschaft übernahm, wurde er für sein neuartiges Konzept von vielen noch belächelt. Mit einem für die damaligen Verhältnisse riesigen Trainerstab drehte der ehemalige Topstürmer und Trainer-Novize jeden Stein beim DFB um. Vor allem seine Fitness- und Mentalcoachs wurden von Presse zunächst kritisch beäugt. Doch die „neue Methodik“ trug Früchte und ist mittlerweile aus dem Profifußball nicht mehr wegzudenken. Mit Sicherheit ist es auch Jürgen Klinsmann zu verdanken, dass die DFB-Elf auch Jahre später noch zu den Topteams zählt. Das gilt auch für die kommende EM, bei der Jogis Jungs mit einer Quote von 9,00 zu den Favoriten bei den Sportwetten von Betway zählen (Stand: 13.11.). Ganz gleich ob Kardio und Ausdauer oder Intervallläufe und Sprints – heute trainiert jeder Sportler seine Muskeln nach genau den passenden Bedürfnissen.

Beispiel Nummer 2: Basketball

Dirk Nowitzki plauderte in einem Interview einst über ein paar Kabinendetails während seiner Anfangszeit in der NBA. In den frühen 2000ern wurde Ernährung scheinbar noch nicht ganz so groß geschrieben in der besten Basketball-Liga der Welt. Anders ist es nicht zu erklären, dass es bei den Mavs nach einem Spiel schon einmal Burger und Chicken Wings gab. Auch dies ist heute unvorstellbar. Die richtige Ernährung, Fitness und Regenration stehen bei den Profis ganz oben auf der Liste. Anders ist die lange Regular Season von 82 Spielen auch nicht zu überstehen. LeBron James beispielsweise ist dank eines einzigartigen Fitness- und Ernährungsprogramms auch mit fast 36 Jahren immer noch einer der besten Spieler der Welt. Gerüchten zufolge investiert er jedes Jahr mehrere Millionen Dollar in seine Ernährungs- und Fitnessprogramme.

Beispiel Nummer 3: American Football

Eine traditionsreiche Sportart wie der American Football entwickelt sich über die Jahre ebenfalls weiter. Das gilt nicht nur für den taktischen Bereich, sondern natürlich auch in Sachen Fitness. Während die großen Jungs in der Offense- oder Defense-Line früher in erster Linie an ihrer Masse gearbeitet haben, ist für sie heute Agilität und Robustheit das A und O. Auch die Receiver und Running Backs arbeiten dank innovativer Leistungsdiagnostik noch effektiver. Während der Begriff „Laptop-Trainer“ im europäischen Fußball immer noch in einer leicht negativen Konnotation verwendet wird, gehört die digitale Datenerfassung von Laufwegen und Zeiten in der NFL seit Jahren dazu. Auch die kleinsten Details werden erfasst und können später gezielt trainiert werden. So werden die Sportler immer weiter an ihr Leistungsoptimum herangeführt.
Mit den Fitness-Programmen der Profis trainieren

Es liegt in der Natur der Sache, dass Spitzenathleten wie Cristiano Ronaldo oder LeBron James große Vorbilder für Amateursportler sind. Ganz gleich welche Disziplin man ausübt, die Leidenschaft und professionelle Herangehensweise, mit der die beiden ihren Sport ausüben, sucht ihresgleichen. Beide motivieren sich auch nach fast 20 Jahren im Profigeschäft Tag für Tag auf ein Neues. Wer LeBron oder Ronaldo beim Training zuschaut, wird automatisch selbst motiviert. Beide stellen immer wieder Ausschnitte ihrer Saisonvorbereitung online. So kann man „mit“ den besten der Welt trainieren. Auch wenn es sich bei beiden um echte Ausnahmetalente handelt, zeigen sie, dass Training und eine professionelle Einstellung im Profisport unabdingbar sind, um über lange Zeit an der Spitze zu stehen. Auch andere Weltklasse-Sportler im „fortgeschrittenen“ Alter wie Roger Federer oder Rafael Nadal haben bewiesen, wie man dank einer herausragenden Fitness auch mit über 30 noch großen Erfolg im Profisport haben kann.