Motivation: Eine Geschichte über Erfolg

„Die meisten Misserfolge kommen kurz vor dem Ziel.“
Thomas Alva Edison(1847 – 1931)
US-amerikanischer Erfinder, Entdecker des glühelektrischen Effektsedison

Erfolg kommt nicht über Nacht. Nur wenige Menschen sind bereit, die Opfer, den Schmerz und den Fleiß an den Tag zu legen, den man braucht um erfolgreich zu sein. Nur wer hart an sich und seinen Zielen arbeitet kann erfolgreich sein. Sei es im Beruf, beim Sport oder in allen anderen Lebensbereichen. Ihr müsst daran glauben, dass das, wofür Ihr so hart arbeitet, die Opfer auch wert ist – das es ein aussichtsreicher, lohnenswerter Kampf ist!

Doch auch harte Arbeit reicht leider noch nicht aus. Diejenigen von euch, die wirklich erfolgreich sein möchten, werden viele Rück- und Fehlschläge wegstecken müssen. Und das ist der eigentliche Grund warum so wenig Menschen wirklich erfolgreich in dem sind, was Sie machen und anstreben. Während viele bereit sind, für Ihre Ziele zu arbeiten und sowohl Zeit als auch Fleiß in Ihren Traum zu investieren, sind die wenigsten in der Lage auch schwere Rückschläge zu verkraften.

Viele meiner Freunde sind im Laufe Ihres Lebens ins Fitnessstudio gegangen und haben eine strikte Diät eingehalten um Ihren Traumkörper zu erreichen. Und anfangs lief auch alles bestens: Sie haben schnell eine Veränderung bemerkt, haben Muskelmasse auf- und Fettmasse abgebaut und konnten stetig sichtbare Verbesserungen feststellen. Doch nach einer Weile, nach ein paar Monaten, nach einem Jahr oder nach fünf Jahren war es dann irgendwann vorbei mit den schnellen Fortschritten. Plötzlich haben sich all die Opfer, all der Verzicht auf „normale Ernährung“ und all die harte Arbeit beim Sport scheinbar kaum noch gelohnt. Ich musste mir dann oft Sätze anhören wie: „Ich arbeite jetzt schon so lange daran, endlich einen richtig muskulösen Körper und ein Sixpack zu bekommen und es hat immer noch nicht geklappt. Vielleicht kann ich genetisch bedingt einfach gar nicht den Körper bekommen, von dem ich träume.“

Erst neulich hat ein sehr guter Freund von mir seinen Job geschmissen nachdem er die letzten zwei Jahre wirklich extrem hart für eine Beförderung gearbeitet hat. Soweit ich das beurteilen kann war er immer einer der ersten im Büro und quasi der letzte der wieder nach Hause gegangen ist. Er hat wirklich davon geträumt, in seinem Job so richtig erfolgreich zu werden und wusste, dass er früher oder später die Chance auf eine Beförderung bekommen würde. Dafür war er dann auch bereit, extrem hart zu arbeiten – Tag ein, Tag aus. Und dann, nach zwei Jahren Schufterei, wird nicht er befördert, sondern sein Kollege. Der Kollege, der jeden Montagmorgen verkatert zur Arbeit gekommen ist und freitags immer einer der ersten war, der in das Wochenende gestartet ist. Verständlicherweise war das ein extremer Tiefschlag und mein Freund rief mich noch am selben Tag an und sagte zu mir: „Ich habe jetzt die letzten zwei Jahre so hart für diese Beförderung gearbeitet und jetzt nehmen die einfach diesen [zensiert] Lackaffen. Ich schmeiß den Job jetzt, mir reicht’s! Hier werde ich sowieso nicht erfolgreich sein können. Andere sind anscheinend bereits mit einem goldenen Löffel im Mund zur Welt gekommen und haben das Glück in den Genen.“

Ich könnte auch jetzt noch zahlreiche weitere solcher Beispiele nennen, aber die Quintessenz bleibt die selbe: Gerade wenn man hart für den Erfolg arbeitet, geben die meisten Menschen bereits nach den ersten Rückschlägen auf. Deshalb möchte ich euch hier nun eine kleine Geschichte erzählen, von der ich selbst erst kürzlich gehört habe und die meine Überzeugungen bestens widerspiegeln.

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Eine Geschichte vom (Miss)Erfolg:

Vor einigen Jahren wurde ein Kind geboren. Anfangs schien es sich noch ganz normal zu entwickeln, doch nach einigen Jahren wurde deutlich, dass es den Anforderungen der Gesellschaft nicht wirklich gerecht werden konnte. Im Alter von vier Jahren konnte es zum Beispiel immer noch nicht sprechen. Jedes andere Kind in seiner Altersgruppe und sogar einige jüngere Kinder waren bereits in der Lage, fließend zu reden. Dieses eine Kind jedoch nicht.

Im Alter von Sieben, wo andere Kinder bereits reden und lesen konnte, war es diesem Kind unmöglich auch nur einen Satz zu lesen. Bereits zu Anfang seiner Schullaufbahn war es ihm nicht möglich dem Stoff zu folgen. Es hat mit den Jahren den Fortschritt der gesamten Klasse so sehr aufgehalten, dass seine Lehrer schließlich seine Eltern zu sich gerufen haben. „Es tut uns leid, aber Ihr Kind ist einfach vollkommen überfordert mit dem Schulstoff. Egal in welchem Bereich, alle seine Leistungen sind unzureichend. Es ist langsam, überhaupt nicht kreativ und versteht keine logischen Zusammenhänge. Es wäre wohl das beste wenn Sie es von der Schule nehmen, da sonst auch die anderen Kinder unter seinen schlechten Leistungen leiden.“

Natürlich war dies ein großer Schock und vielmehr auch eine große Enttäuschung für die Eltern. Schlussendlich sind sie zu dem Entschluss gekommen, Ihr Kind wirklich von der Schule zu nehmen und stattdessen arbeiten zu schicken. Vielleicht könne es ja dort aufblühen …

Nur so viel, das Kind wurde von JEDEM Job gefeuert den es je ausprobiert hat. Von jedem. Und es war eine Vielzahl an verschiedenen Jobs, so viel kann ich euch sagen. Alles was dieses Kind bis zu seinem 21. Lebensjahr kannte waren Fehlschläge. Egal was es tat, in allem hat es versagt. So ist es auch nie in den Genuss von Erfolg gekommen. Es hat sich zwar immer aufgerappelt und einen neuen Versuch gewagt, doch jedes mal aufs Neue hat es auch wieder versagt. Bis zu diesem einen Tag …

… diesem Tag an dem es herausfand was es wirklich wollte, was es wirklich inspirierte. Und so hat es all seine Energie, all seine Fähigkeiten und all seine Anstrengung diesem einem Ziel gewidmet. Tag und Nacht. Anstatt nachts wach zu liegen und sich zu fragen, „was wäre wenn …“, hat es die Nacht zum Tag gemacht und weiter an seinem Ziel gearbeitet. Dieses Kind hatte ein Ziel und hat alles versucht um es zu erreichen. 1093 mal um genau zu sein. 1093 mal! Wann habt ihr schon mal etwas mehr als zehnmal versucht bevor Ihr das Handtuch geworfen und gesagt habt, „Ich hab’s ja versucht“?  Dieses Kind hat es getan! Warum? Weil es das war, was es wirklich wollte. Weil es sein Ziel war und es dieses Ziel um jeden Preis erreichen wollte. Egal wie oft es versagte, egal wie viele Rückschläge es wegstecken musste, es hat niemals aufgegeben. 1093 mal! Und mit der Zeit hat es dazu gelernt. Durch all die Rückschläge wurde es besser, intelligenter, schneller, effektiver und kam seinem Ziel immer näher und näher … bis ihm schließlich ein Licht aufging!

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Das Kind war Thomas (Alva) Edison, der Erfinder der Glühbirne. Sein ganzes Leben wurde durch Fehlschläge bestimmt und doch hat er niemals aufgegeben, mehr als 1000 mal!

Erinnert euch an die Namen der Menschen, die auch den schwierigsten Umständen getrotzt haben. Denn diese Namen werdet Ihr eines Tages in eurem eigenen Kampf brauchen, wenn Ihr an eurem persönlichen Tiefpunkt angelangt seid. Nutzt sie als Motivation und erinnert euch daran, niemals aufzugeben.

Wenn Ihr glaubt, dass alles gegen euch läuft und Ihr euch nicht noch mal aufraffen könnt, dann versucht diese Inspiration zu nutzen um noch diesen einen weiteren Schritt vorwärts zu machen. Denn genau dieser Schritt macht den verdammten Unterschied aus! Früher oder später fallen wir alle im Leben zu Boden. Die Frage lautet dann nur: Wer rappelt sich wieder auf? Erfolg liegt nicht begründet in dem Potential, den Fähigkeiten oder den Talenten eines Menschen. Auch nicht in den Genen. Erfolg hängt einzig und allein vom Durchhaltevermögen im Leben, von der „Ich-gebe-niemals-auf-Einstellung“ ab.

Findet heraus, was eure wahren Ziele im Leben sind und verfolgt diese, als ob euer Leben davon abhängen würde. Warum? Ganz einfach, weil es das tut!

4 Kommentare zu „Motivation: Eine Geschichte über Erfolg

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