Fitness: Keine Ausreden! So verpasst Ihr unter der Woche kein Training mehr!


Ihr fragt euch, wie Ihr euch trotz eines geschäftigen Alltags an eure Trainingsroutine halten könnt? Ein elementarer Bestandteil einer effektiven Trainingsroutine ist die Planung. Mit den folgenden Tipps werdet Ihr keine geplante Trainingseinheit mehr verpassen und endlich die Resultate erzielen, von denen Ihr schon langte geträumt habt. Denkt daran: Erfolg ist planbar – man muss nur wissen wie!

Geht realistisch mit euren Verpflichtungen um

Wir alle haben Job-bezogene, familiäre und soziale Verpflichtungen, an die wir uns halten möchten und müssen. Eure Fitnessroutine um diese Verpflichtungen herum zu planen ist eine schwierige und delikate Aufgabe, selbst wenn das regelmäßige Training bereits eine feste Gewohnheit von euch geworden ist.

Schaut auf die kommende Woche und geht realistisch mit der Frage um, wie viel Zeit Ihr zum trainieren findet werden. Übermäßige Ambitionen im Hinblick auf Trainingsvolumen oder -frequenz helfen niemandem weiter. Wenn Ihr dann nämlich eine Trainingseinheit verpasst, riskiert Ihr, mit einem Gefühl des Versagens konfrontiert zu werden (Siehe hierzu auch: Die Kunst zu scheitern. Wenn Ihr geplant habt an fünf Tagen in der Woche zu trainieren, es dann jedoch nur zu drei Einheiten geschafft habt, dann fühlt sich dies schnell so an, als ob Ihr euer Ziel verfehlt habt.

Schaut euch als die Verpflichtungen an, die Ihr in eurem Alltag habt, denkt daran, ob Ihr im Anschluss daran in der richtigen Stimmung für ein Workout seid und plant euer Training so, dass es für euch arbeitet (indem es euch Energie und Erfolgserlebnisse liefert) und nicht gegen euch.

Macht euch einen spezifischen Plan

So wie Ihr auch das Treffen mit einem guten Freund einplanen oder ein Meeting mit einem Kollegen im Kalender notieren würdet, solltet Ihr auch eure Workouts mit festen Tagen und Zeiten versehen. Ein wöchentlicher Workoutplan hilft euch dabei, eure Fitnessziele in überschaubaren Zeitblöcken zu verfolgen.

Bereitet euch bereits am Vorabend auf euer Workout vor

Bereitet die physischen Dinge, die Ihr für euer Workout benötigen werdet, bereits am Vorabend vor, damit sie am nächsten Tag direkt zu eurer Verfügung stehen. Je weniger Ihr zu Beginn des Trainings über eure Ausrüstung nachdenken müsst, desto einfacher wird der Einstieg! Aber die Vorbereitung sollte nicht nur Dinge wie eure Sportkleidung, Proteinpulver oder Fitness-Equipment beinhalten, sondern sich auch mit mentalen Dingen auseinander setzen. Manchmal schleichen sich im Vorfeld eines Trainings Ausreden in euer Denken ein, sodass Ihr euch am Ende vielleicht sogar Dinge einredet, wie: „Meine Trainingskleidung ist schmutzig“, „Ich habe heute einfach keine Energie für das Training“ oder „Mir fehlt heute die richtige Ausrüstung für das Training“.

Geht bewusst mit diesen Gedanken um und ersetzt jeden einzelnen davon durch eine positive Assoziation, die euch dabei hilft, euer Workout durchzuziehen. Was ich damit meine? Zum Beispiel: Aus „Ich fühle mich heute ziemlich müde und energielos“ kann schnell „Ich habe zwar kaum Energie, aber das Training ist die perfekte Möglichkeit, meinem Körper ein wenig auf Trab zu bringen“! Oder aus „Meine Sportkleidung ist dreckig“ kann „Wenn ich mit mit dem heutigen Training fertig bin, wird meine Kleidung erst so richtig dreckig sein – dann lohnt es sich auch mehr, sie zu waschen“ werden.

Und falls gar nichts mehr hilft, ändert doch einfach eure Workoutroutine ab. Jedes Training ist besser als gar kein Training! Wenn Ihr euch also an einem Tag gar nicht zu einem bestimmten Workout motivieren könnt, wechselt einfach zu einem Training, dass euch mehr Spaß macht und euch somit auch besser zum Training motivieren kann. Das bringt mich auch schon zu unserem nächsten Punkt …

Das Leben läuft nicht immer nach Plan – also seid anpassungsfähig

Stellt euch vor, Ihr habt eure Workouts für Montag, Mittwoch und Freitag geplant. Ihr habt euch fest vorgenommen, an drei Tagen in der Woche zu trainieren … und dann versauert Ihr am Montag bis in die späten Abendstunden auf der Arbeit weil Ihr noch eine wichtige Deadline einhalten müsst.

Das passiert – jedem! Alles was Ihr in diesem Fall tun müsst ist, einen anderen Zeitpunkt für das ausgefallene Training wählen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer kleinen Trainingseinheit am Dienstagmorgen? Oder vielleicht ist ja kürzlich ein anderer Termin frei geworden, da eine geplante Verpflichtung ausfällt? Niemand ist so beschäftigt, dass er nicht zu einem anderen Zeitpunkt ein bis zwei Stunden Zeit finden kann, um ein ausgefallenes Training zu ersetzen. Ich selbst habe teilweise auch schon weit nach Mitternacht bzw. in den frühen Morgenstunden oder in der Mittagspause trainiert, um ein ausgefallenes Workout zu kompensieren. 🙂

Trainiert mit einem Freund

Das Training mit Freunden kann zu einem freundlichen Wettbewerb führen – Ihr könnt eure Freunde anfeuern, während Ihr gleichzeitig auch von ihnen ermutigt werdet. Aus diesem Grund ist es statistisch gesehen wahrscheinlicher, dass Ihr euer Training durchziehen werdet, wenn Ihr es mit einem Freund geplant habt. In jedem Fall bedeutet eine Verpflichtung gegenüber jemand anderem auch eine Verpflichtung gegenüber euch selbst.

Wenn Ihr euch nicht persönlich treffen könnt, ist ein virtuelles Date genauso gut! Teilt ein Bild nach dem Training miteinander, um zu beweisen, dass Ihr an der Verpflichtung festhaltet.

So und mit diesen Tipps solltet Ihr nun rausgehen und eine Woche planen, die euch dabei hilft, eure Ziele effektiv zu erreichen!