Rezept: Selbstgemachter Hähnchen-Döner

Selbstgemachter Hähnchen-Döner! Eigentlich muss man dazu  nicht mehr viel sagen! Ihr braucht dazu weder einen Dönerspieß noch ein teures Gerät. Egal ob als leckeres Abendessen für euch und euren Partner oder für eine Party mit Freunden, dieses Rezept lässt keine Wünsche offen. Zudem lässt es sich wesentlich einfacher zubereiten, als Ihr jetzt vielleicht gerade denkt. 😉Manchmal hat man einfach Lust auf etwas Ungesundes. Bei mir ist das besonders der Fall, wenn ich etwas mehr Alkohol getrunken habe. Dann gelüstet es mich eigentlich fast immer nach einem fettigen Döner mit viel Zaziki und Cocktailsoße. Wohnt man wie ich in der Stadt ist es eigentlich kein Problem, zu jeder Tages- und Nachtzeit irgendwo einen Imbiss zu finden, der Döner auf der Speisekarte hat. Man kann die riesigen Fleischspieße, die dort hängen, gar nicht übersehen. Wobei ich mir manchmal ehrlich gesagt auch Sorgen darüber mache, wie lange das Fleisch dort wohl schon hängen mag, faul vor sich hinrotiert und auf den nächsten Kunden wartet.

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Dönerspieße bei einem klassischen Kebap-Imbiss sind riesig – so groß wie ein Boxsack. Dabei muss man gar nicht erst zu einem Restaurant oder Imbiss gehen, um einen leckeren Döner zu genießen. Diese Variante hier ist zwar unwesentlich kleiner als die „normalen“ Spieße, dafür ist sie jedoch auch um einiges gesünder. 🙂

Wenn Ihr euch also nicht gerade an der Größe stört, weil größer ja bekanntlich immer besser ist (naja man kann allerdings auch darüber streiten), dann lasst mich euch kurz alle Vorteile dieser kleinen Döner-Version vorstellen.

Man weiß, was man hat

Sind wir doch mal ehrlich: Habt Ihr euch jemals einen Dönerspieß angeschaut und euch gefragt, was dort eigentlich drin steckt? Ist das alles wirklich Fleisch? Wirklich? Echtes Fleisch? Nun bei einem Hähnchen-Döner kann das sogar noch der Fall sein, nicht aber bei einem klassischen Döner aus Kalb, Rind oder Lamm. Dort sieht man schon auf den ersten Blick, dass das Fleisch mit zahlreichen Füllstoffen aufgefüllt wurde.

Und was Gewürze, Konservierungsmittel  & Co. angeht, woher soll man wissen was im Dönerfleisch steckt? Dieser selbstgemachte Döner bietet in diesem Punkt also einen riesigen Vorteil, schließlich weiß man genau was darin steckt: Gewürze, Yoghurt, Knoblauch, Hähnchenfleisch und etwas Limettensaft (Geheimzutat!).

Einfach das Fleisch marinieren, auf einen selbstgebauten Spieß stecken, in eine Form stellen und backen. Anschließend einfach das Fleisch mit einem scharfen Messer abschneiden und genießen!

Ihr könnt euch mit etwas Fladenbrot und Salat zum Beispiel euren ganz eigenen Döner bauen oder (die gesunde Variante) das Brot weglassen und das Fleisch nur mit etwas Salat genießen. Die ganz Verwegenen unter euch können sich auch zusätzlich ein paar Pommes in den Ofen hauen und somit einen ganzen Dönerteller zubereiten. Als Dips empfehle ich euch Hummus, Zaziki, Cocktailsoße und/ oder Joghurtdressing – je nach eurem Geschmack.

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Ihr werdet sehen, schon bald möchtet Ihr diesen selbstgemachten Döner nicht mehr missen und verzichtet stattdessen auf den regelmäßigen Besuch beim Kebap-Imbiss. Naja bei mir war das zumindest der Fall – außer ich habe einen über den Durst getrunken, dann bin ich leider zu ungeduldig (und meist auch nicht mehr in der Lage dazu) mir selbst einen Döner zuzubereiten. 😀

Selbstgemachter Hähnchen-Döner

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 Gramm fettarmer Joghurt
  • 3 EL Xylitol oder Erythrit (Alternativ geht es auch mit 1,5 EL Zucker, dann wird das Rezept allerdings auch ein wenig ungesünder 😉 )
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 EL Salz
  • 2 EL Paprika, rosenscharf
  • 2 EL Kümmel
  • 2 EL Sonnenblumen-, Raps- oder Gemüseöl
  • Saft einer Limette
  • 8 Hähnchenbrüste (etwa 1kg)
  • 1 große Gemüsezwiebel

 

 

Zubereitung:

Zuerst bereiten wir die Marinade zu. Dafür den Joghurt mit dem Xylitol, dem Knoblauch, dem Öl, dem Salz sowie den anderen Gewürzen und dem Limettensaft gründlich vermengen, bis eine homogene, klumpenfreie Masse entstanden ist. Die Hähnchenbrüste nun der Länge nach halbieren und in die Marinade geben. Abgedeckt für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

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Anschließend den Backofen auf 150° C (Umluft) vorheizen und die Gemüsezwiebel der Länge nach halbieren. Nun ein bis zwei lange Schaschlikspießer in die Mitte der Zwiebel stecken, sodass ein kleiner, stabiler Spieß für den Döner entsteht. Nun die Hähnchenbrüste auf dem Spieß kreuzweise aufschichten, damit der Turm möglichst stabil wird und nicht umfällt. In einer Backform platzieren und mit den Resten der Gemüsezwiebel umgeben. Um sicherzustellen, dass der Spieß beim Backen nicht umfällt, da die Zwiebel nach einiger Zeit weich wird, solltet Ihr den Spieß von außen mit zusätzlichen Schaschlickspießern fixieren (2 – 3 sollten ausreichen). Nun den Döner für eine Stunde im vorgeheizten Backofen garen, anschließend die Hitze auf 200° C (Umluft) erhöhen und das Fleisch für weitere 15 – 30 Minuten goldbraun backen lassen.

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Je nach Wunsch mit Fladenbrot, Salat und diversen Dips servieren. Dazu noch eine Cola-Light und das Leben ist perfekt! 🙂

Lasst es euch schmecken! 🙂

Nährwerte pro Portion:

Brennwert: 476 kcal
Fett: 15,4 Gramm
Kohlenhydrate: 15,4 Gramm
davon Zucker: 7,1 Gramm
Ballaststoffe: 2,9 Gramm
Proteine:  65,8 Gramm

 

Ein Kommentar zu „Rezept: Selbstgemachter Hähnchen-Döner

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