Rezept: Erdnussbutter-Proteinriegel

Proteinriegel können in der Regel ziemlich einfach selbst gemacht werden. Der große Vorteil dabei ist, dass sie keine chemischen Zusatzstoffe und Stabilisatoren enthalten und meist auch wesentlich günstiger als die gekauften Proteinsnacks sind. Die Erdnussbutter-Proteinriegel kommen zum Beispiel mit 4 Zutaten aus – und schmecken trotzdem 1000 mal besser als die Riegel aus dem Supermarkt!

Meine unglaublich leckeren Erdnussbutter-Proteinriegel kommen mit Hafermehl, Erdnussbutter, Kokosnussmilch und Proteinpulver aus. Bei so wenig Zutaten kann man sich kaum vorstellen, dass im Endeffekt ein fantastisches Rezept herauskommt – aber vertraut mir, es lohnt sich das Rezept auszuprobieren. Zumal es kinderleicht ist. Ihr vermengt einfach die vier Zutaten miteinander, formt mehrer Riegel daraus, stellt sie für einige Stunden kühl und das war es dann auch eigentlich schon. Das Rezept ist also fast schon einfacher, als zum nächsten Supermarkt zu fahren und sich dort diverse Proteinriegel zu kaufen. Noch dazu ist es wesentlich günstiger und viel gesünder!

02-Erdnussriegel

Ihr könnt die Riegel entweder zum Frühstück oder als kleinen „Powersnack“ für Zwischendurch verwenden, je nachdem wie groß Ihr sie formt. Sie sind perfekt geeignet als Pre-Workout (etwa Stunde vor eurem Training) oder Post-Workout (wenn Ihr Muskelmasse aufbauen möchtet) Snack. Zudem können Sie die ideale Lösung für extrem schlanke Menschen sein, die mehr Masse mit Hilfe von gesunden, hochqualitativen Lebensmitteln aufbauen möchten. Wenn Ihr hingegen abnehmen möchtet, dann kann ein Riegel am Morgen euch dabei helfen, Heißhungerattacken über den Tag zu verhindern und euch länger satt zu halten.

03-Erdnussriegel

Eine Ladung Proteinriegel hält bis zu 2 Wochen, wobei Ihr diese immer im Kühlschrank aufbewahren solltet. Anstatt Kokosnussmilch könnt Ihr natürlich auch reguläre Milch, Sojamilch, Mandelmilch oder eine andere Milchvariante eurer Wahl verwenden. Da ich ein riesen Fan von Erdnussbutter bin und diese auch noch zahlreiche Vorteile für die Gesundheit hat, habe ich mich entschlossen, diese für meine Proteinriegel zu verwenden. Zudem kommt noch hinzu, dass sie wesentlich günstiger als andere Nussbutter-Sorten sind. Ihr könnt aber natürlich je nach Belieben auch Kokosnussbutter, Mandelbutter oder Cashewbutter nehmen.  Wenn Ihr allergisch auf Nüsse reagiert, sind auch Tahini oder eine andere Butter aus Samen eine gute Alternative.

04-Erdnussriegel

Diese Rezept basiert natürlich auf Proteinpulver. Proteinriegel ohne Proteine wären schließlich nicht wirklich sinnvoll. Durch das Proteinpulver wird der Proteingehalt der Riegel auf günstige Weise gesteigert und gleichzeitig der Geschmack verbessert. Ich habe mich für Vanille-Whey entschieden, da es meiner Meinung nach am Besten zum Geschmack der Erdnussbutter passt, aber auch hier könnt Ihr weider selbst kreativ werden und ein anderes Proteinpulver nutzen (bis auf geschmacksneutrales).

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Wenn Ihr aus irgendeinem Grund kein Fan von Proteinpulver seid oder die Riegel ausprobieren möchtet, jedoch kein Proteinpulver im Haus habt, dann könnt Ihr diese im Notfall auch weglassen und stattdessen einfach etwas mehr Hafermehl hinzufügen. Zudem solltet Ihr dann noch etwas Geschmack mit Vanilleessenz, Flavdrops oder einem anderen Süßungsmittel hinzufügen.

06-Erdnussriegel

Wie Ihr seht, sind einem bei Proteinriegel keine Grenzen gesetzt und man kann leicht mit verschiedenen Zutaten experimentieren. Wenn Ihr nun Lust bekommen habt, eure eigenen Proteinriegel zu kreieren, dann schaut euch doch mal meine Anleitung für leckere DIY Proteinriegel an. Dieses Rezept solltet Ihr aber dennoch auf keinen Fall verpassen! 😉

Erdnussbutter-Proteinriegel

Zutaten für 15 Riegel:

  • 200 Gramm Hafermehl
  • 170 Gramm Erdnussbutter (der Kalorienbilanz zuliebe habe ich Low-Fat Erdnussbutter verwendet)
  • 125 Ml Kokosnussmilch
  • 75 Gramm Whey-Proteinpulver Vanille
  • Optional: 100 Gramm dunkle Schokolade (mindestens 90%)

Zubereitung:

Die Kokosnussmilch mit dem Proteinpulver in einer großenn Schüssel vermengen. Sobald eine gleichmäßige, flüssige Masse entstanden ist, die Erdnussbutter hinzufügen und mit einem Esslöffel verrühren. Schließlich das Hafermehl hinzugeben und mit der restlichen Masse vermengen. Am besten geht dies, wenn Ihr ab diesem Schritt die Hände verwendet. Sobald eine gleichmäßige, homogene, zähe Masse entstanden ist, könnt Ihr mit den Händen jeweils eine kleine Menge entnehmen und daraus einen Riegel formen. Diesen dann auf Backpapier legen und 14 weitere Riegel formen. Anschließen im Kühlschrank für mindestens 3 Stunden abkühlen lassen, damit eure Proteinriegel aushärten können und schön fest werden. Alternativ könnt Ihr danach noch etwas dunkle Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und die Riegel damit überziehen.

07-Erdnussriegel

Nährwerte pro Riegel (mit/ohne Schokolade):

Brennwert: 185 kcal / 147 kcal
Fett: 10 Gramm / 7,2 Gramm
Kohlenhydrate: 13 Gramm / 10,7 Gramm
-> davon Zucker: 3 Gramm / 1,4 Gramm
Ballaststoffe: 2,9 Gramm / 2,1 Gramm
Proteine: 9,5 Gramm / 9 Gramm

5 Kommentare zu „Rezept: Erdnussbutter-Proteinriegel

    1. Hey Tina,

      die Riegel sind auch extrem lecker. Kokosmehl hat eine viel stärkere Bindekraft als Hafermehl und ist deshalb in diesem Fall kein guter Ersatz, da die Riegel sonst viel zu trocken werden würden. Du kannst aber zum Beispiel auch Mandelmehl bzw. gemahlene Mandeln verwenden (dann haben die Riegel etwas mehr Fett und Kalorien) oder aber aber einfach selbst Hafermehl herstellen, indem du Haferflocken im Mixer fein pürieren lässt.

      Viele Grüße,
      Marvin

      Gefällt mir

  1. Super! Eine sehr gute Idee! Hab Haferflocken gemahlen und die Riegel genau nach deiner Anleitung gemacht, statt Schokoüberzug hab ich sie in gemahlenen Erdnüssen gewälzt. Die sind echt megalecker und ich hab mich beim Formen schon sattgenascht! Vielen vielen Dank für das tolle Rezept! Ich werde auch noch die anderen ausprobieren. So macht low carb Spaß! LG Tina

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