Rezept: Veganes Kokosnuss-Curry-Ramen


Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Nudelgericht, das sowohl ein veganes Curry als auch ein veganes Ramen ist? Ein Gericht, mit dem Ihr euren Kühlschrank mal wieder ein wenig aufräumen und euren Köprer mit wichtigen Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen versorgen könnt. Ich habe so ein Gefühl, Ihr werdet dieses Gericht lieben!

Dieses Rezept besticht durch seine natürlichen Zutaten und die individuelle Komposition der einzelnen Zutaten. Während viele von uns sowohl Currygerichte, als auch Ramengerichte kennen (und wahrscheinlich auch lieben), sorgt es die Kombination daraus für ein wirklich außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Mein veganes Kokosnuss-Curry-Ramen besticht durch …

  • eine goldene Brühe mit reichhaltigem Aroma nach Shiitake-Pilzen, Knoblauch und Ingwer
  • einen Hauch von Cremigkeit dank der Kokosmilch
  • gebratenes Gemüse und Pilze (oder was auch immer in Ihrem Kühlschrank ist)
  • Würfel aus goldbraunem Tofu, die ein perfekte Mischung aus Knusprig- und Klebrigkeit aufweisen
  • köstliche, lange, dampfende Ramen-Nudeln

Also worauf wartet Ihr noch? Warum macht Ihr euch nicht umgehend an den Herd und fangt an, dieses vegane Wunder zuzubereiten?

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Wie man veganes Kokosnuss-Curry-Ramen zubereitet

Alles was Ihr für dieses Rezept benötigt sind Gemüse, Ramen und Kokosnussmilch. Das Schneiden wird einige Minuten in Anspruch nehmen und Pilze zu säubern ist ohnehin super nervig. Ich weiß. Aber keine Sorge, die Mühe lohnt sich! Und in der Zwischenzeit backt euer Tofu im Backofen vor sich hin (übrigens könnt Ihr das Tofu für ein nicht-vegane Variante auch 1-zu1 durch Hähnchenbrust ersetzen). Ganz zum Schluss kommen dann noch die Nudeln hinzu, sodass sie in der heißen Brühe mitgaren können. Serviert wird das Kokosnuss-Curry-Ramen dann zusammen mit dem Tofu, etwas Sesamöl, Sesamsamen, Frühlingszwiebeln und ein paar Spritzern Limettensaft – mhh köstlich!

Für mich ist dieses Rezept die perfekte Mischung aus allem, wonach ich mich ständig sehne, nämlich cremigem Curry, Nudeln und einem würzigen, vollmundigen Aroma.

Tipps und Tricks für dieses Rezept

  • Ramen-Nudeln: Ihr könnt sowohl klassische Ramen-Nudeln aus dem Supermarkt verwenden als auch Mie-Nudeln. Wichtig ist allerdings, dass Ihr lediglich die Nudeln in diesem Rezept nutzt (ohne Gewürzmischungen etc.).
  • Nudelmenge: Ich bevorzuge 170 Gramm Nudeln, um ein besserer Verhältnis zwischen Brühe und Nudeln zu erzielen. Wenn Ihr aber große Nudelliebhaber seid, könnt Ihr auch 250 Gramm Nudeln verwenden und entsprechend ein wenig mehr Brühe verwenden.
  • Lagerung: Das Rezept schmeckt auch am nächsten und übernächsten Tag hervorragend, allerdings saugen die Nudeln sehr viel Flüssigkeit auf. Deshalb solltet Ihr die Suppe am Folgetag nach der Zubereitung noch einmal mit Wasser oder Brühe strecken.
  • Hoisin-Soße: Ihr könnt fertige Hoisin-Soße aus dem Supermarkt verwenden oder eine eigene Hoisin-Soße zubereiten. Dazu einfach 8 EL Sojasoße, 4 EL Erdnussbutter, 2 EL Honig, 4 TL Weißweinessig, 2 fein gehackte Knoblauchzehen, 4 TL Sesamöl, 1 TL Tabasco sowie eine Prise schwarzen Pfeffer miteinander vermengen, bis eine homogene Soße entstanden ist.
  • Alternativen: Shiitake Pilze haben das beste Aroma für dieses Gericht, doch es schmeckt auch mit klassischen Champignons hervorragend. Den pak Choi könnt Ihr zudem durch Spinat oder anderes grünes Gemüse ersetzen.
  • Tofu: Tofu Pro-Tipp: Wenn Ihr einen wirklich goldbraunen Look möchtet, gebt euren Tofu mit Hoisin in eine Pfanne und bratet ihn einige Minuten lang an, um ihn zusätzlich zu bräunen. Völlig optional, aber sehr hübsch.

 

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Veganes Kokosnuss-Curry-Ramen

Zutaten für 4 Portionen:

Für den Tofu:

  • 400 Gramm fester Tofu
  • 1 TL Speisestärke
  • 1/2 TL Olivenöl
  • 1/2 TL Sojasoße
  • 2 EL Hoisin Soße

Für das Kokosnuss-Curry-Ramen:

  • 2 EL Olivenöl
  • 220 Gramm Shiitake Pilze, in Scheiben geschnitten
  • 2 Köpfe Pak Choi, gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 3 cm frischer Ingwer, fein gehackt
  • 1 TL Currypulver
  • 1,5 Liter Gemüsebrühe
  • 170 Gramm Ramen-Nudeln
  • 400 Gramm Kokosmilch (1 Dose)
  • 1 TL Salz
  • 1 Spritzer Limettensaft

Zubereitung:

Den Backofen auf 190° C (Umluft) vorheizen und ein großes Backblech mit Backpapier auslegen. Überschüssiges Wasser vorsichtig aus dem Tofu drücken. Abtropfen lassen, in kleine Würfel schneiden und in einer Schüssel vorsichtig mit der Speisestärke schwenken, bis der Tofu vollständig ummantelt ist. Anschließend Sojasoße und Olivenöl darüber träufeln, den Tofu auf das vorbereitete Backblech geben und für 30 – 40 Minuten backen lassen, bis er goldbraun und knusprig geworden ist. Abschließend ein wenig Hoisin-Soße darüber verteilen.

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Während der Tofu im Ofen ist, das Gemüse vorbereiten. Das Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Pilze sowie Pak Choi hinzugeben und für 3 – 5 Minuten andünsten. Nun Knoblauch, Ingwer und Currypulver hinzufügen und alles zusammen für weitere 3 – 5 Minuten anbraten. Anschließend die Brühe hinzugeben und aufkochen lassen. Die Ramen-Nudeln in die kochende Brühe geben und für 3 – 4 Minuten garen lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht haben. Dann die Hitze reduzieren, die Kokosmilch einrühren und die Suppe mit Salz sowie etwas Limettensaft abschmecken.

Das Kokosnuss-Curry-Ramen auf vier Schüsseln aufteilen und mit dem gebackenen Tofu sowie je nach Wunsch etwas Sesamöl, Sesamsamen und Frühlingszwiebeln garnieren.

Lasst es euch schmecken!

Nährwerte pro Portion:

Brennwert: 570 kcal
Fett: 33,6 Gramm
Kohlenhydrate: 52,7 Gramm
-> davon Zucker: 7,9 Gramm
Ballaststoffe: 5,6 Gramm
Proteine: 19,2 Gram