Fitness: Fitness-Tips für Studenten


Für Studenten kann es manchmal besonders schwierig sein, gesund und fit zu bleiben. Zwischen den Prüfungen, den bevorstehenden Deadlines und dem Versuch, ein möglichst soziales Leben zu führen, ist es nicht immer einfach, auf gesunde Ernährung und regelmäßiges Training zu achten. Ich kann verstehen, dass viele Studenten deshalb nicht besonders gut auf ihre Gesundheit achten – entweder weil ihnen die Zeit oder das Geld dazu fehlt.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass es auch während des Studium absolut möglich ist, einen gesunden Lebensstil aufrechtzuerhalten. Hier sind meine Tipps dazu:

Findet einen Gleichgesinnten

Die Motivation zu finden, nach einem anstrengenden Tag an der Universität nach eine Workout im Fitnessstudio einzulegen, kann ein wahrer Kampf sein. Wenn es euch regelmäßig schwer fällt, die Motivation für ein Workout bzw. Training zu finden, ist es eine gute Idee, einen Freund zu bitten, sich euch auf eurer Fitnessreise anzuschließen. Es kann äußerst lohnend sein, wenn ein Freund euch während des Trainings begleitet, da Ihr euch gegenseitig motivieren und unterstützen könnt. Gemeinsam könnt Ihr euch gegenseitig ermutigen und sicherstellen, dass Ihr beide auf dem richtigen Weg bleibt.

Nehmt einen Schritt nach dem anderen

Ihr habt nun also eine kleine Sportroutine entwickelt – und vielleicht können Ihr inzwischen sogar joggen, ohne alle 15 Minuten anzuhalten. Gut gemacht! Aber denkt immer daran, dass Fitness ein langfristiges Ziel ist und euch hoffentlich für den Rest eures Lebens begleitet. Keine Grund zur Eile ! Haltet eure Routine in einem Tempo und einer Intensität aufrecht, mit der Ihr euch am wohlsten fühlen – dann klappt es auch mit langfristigen Fitnesserfolgen!

Achtet auf emotionale Fressattacken

Das Leben als Student kann super schnell dazu führen, dass man in emotionale Fressattacken verfällt. Wenn Ihr aufgrund von Prüfungen, Aufgaben und einer hohen Arbeitsbelastung gestresst seid, ist es so einfach, schnell zur Tüte Chips zu greifen und beim Lernen geistesabwesend zu snacken. Unsere Emotionen können eine große Rolle bei dem spielen, was wir essen. Wenn Ihr also das nächste Mal einen Heißhunger auf Junk-Food verspürt, versucht zunächst zu überlegen, was die Ursache dafür sein könnte. Wenn es tatsächlich Stress, Niedergeschlagenheit oder Wut ist, versuchen es ersatzweise doch mal mit einem kurzen Spaziergang oder mit einem kurzem Telefonat mit einem guten Freund. Wenn Ihr euch eurer Essgewohnheiten bewusst seid, wird es euch viel leichter fallen, diese nach euren Wünschen anzupassen.

Achtet auf ausgewogene Mahlzeiten

Ich weiß, dass viele Studenten wirklich Probleme mit ihren Essgewohnheiten haben, besonders wenn sie in einem Studentenwohnheim leben. Das ist völlig verständlich und ich weiß, wie schwierig es sein kann, gesunde Entscheidungen zu treffen, wenn man regelmäßig in der Kantine isst und kaum Platz in der eigenen Küche hat! Mein Tipp? Lasst euch davon nicht belasten oder entmutigen! Versucht einfach euer Bestes, um mit dem, was Ihr zur Verfügung habt, die bestmögliche Wahl zu treffen. Versucht eure Mahlzeiten einfach ausgewogen zu gestalten indem Ihr sicherstellt, dass sie aus einer Vielzahl von Lebensmittelgruppen wie Getreide, Gemüse, magerem Eiweiß und guten Fetten bestehen. Haltet euch nach Möglichkeit zudem von stark verarbeiteten und frittierten Lebensmitteln fern. Das allein kann bereits einen großen Unterschied in Bezug auf euer allgemeines Energieniveau und eure Stimmung ausmachen!

Werdet kreativ bei euren Workouts

Wenn Ihr euch eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio nicht leisten könnt oder möchtet, gibt es viele andere Möglichkeiten, wie Ihr umsonst trainieren könnt! Nutzt eure Umgebung – sei es euer Campusgelände oder euer Schlafsaal. Nehmt euch täglich Zeit für etwas Bewegung, auch wenn dies bedeutet, dass Ihr einfach die Treppe statt des Aufzuges zu eurer Vorlesung nehmt oder mit dem Fahrrad zur Uni fahrt! All die kleinen Dinge zählen! Und wenn Ihr ständig ein hohes Arbeitspensum habt, versucht eine Trainingsroutine zu finden, mit der Ihr in kurzer Zeit effektiv trainieren könnt. Dazu zählen zum Beispiel EMS-Training oder das so genannte High Intensity Intervaltraining (HIIT).

Wählt Aktivitäten die euch Spaß machen

Achtet bei der Auswahl eurer Übungs- und Trainingsroutnen darauf, dass diese euch auch Spaß machen. Manche Menschen sind geborene Läufer, während andere ein natürliches Talent für das Schwimmen haben. Jeder hat seine individuellen Vorlieben und Talente. Welche Art von Sport passt am besten zu euch? Mögt Ihr Gruppenaktivitäten oder seid Ihr eher Einzelkämpfer? Diese Punkte sind nur einige der vielen Dinge, über die Ihr nachdenken solltet, Ihr darüber nachdenkt, regelmäßig Sport zu treiben. Wenn Ihr etwas genießt, ist es viel wahrscheinlicher, dass Ihr Aktivität auch dauerhaft beibehaltet.

Just do it

Der Nike-Slogan ist meiner Meinung nach eine Art Mantra, nach dem jeder Mensch leben sollte – schließlich verkörpert der den Spirit, den man braucht, um die täglichen Hürden des Lebens zu bewältigen und sich auf neue Herausforderungen einzulassen. Um also mit eurer neuen Fitness- oder Sportroutine zu beginnen, bereitet zuerst euren Geist auf die damit verbundenen Aufgaben vor. Denkt an all die Vorteile der sportlichen Aktivität und Bewegung und schreib euch diese am besten auf. Die einzige Person, die euch wirklich gut motivieren kann, seid Ihr selbst! Nachdem Ihr euch Gedanken gemacht habt, warum und wie Ihr euren neuen, gesunden Lebensstil verfolgen möchtet, fällt es euch viel einfacher, eure Ziele zu verfolgen und auch nach Rückschlägen unbeirrt weiter zu machen.

Abschließend möchte ich noch etwas ganz Wichtiges erwähnen. Vergesst niemals ein Wort: Gleichgewicht. Die richtige Balance ist extrem wichtig, wenn Ihr das Leben in vollen Zügen genießen (etwas, das besonders Studenten während ihrer goldenen Universitätsjahre auf jeden Fall tun sollten) und gleichzeitig einen gesunden Lebensstil nicht aus den Augen verlieren möchtet!