Rezept: Kalorienarmes Pastrami-Sandwich

Habt Ihr schon mal was von Pastrami gehört? In den USA und vor allem in New York kennt es jeder. Es handelt sich dabei um ein stark geräuchertes Stück Fleisch (meistens Rind), welches in dünner Scheiben geschnitten und für Sandwiches oder als Brotbelag verwendet wird. In New York gibt es an jeder Ecke ein Trendrestaurant, mit bombastischen Pastrami-Sandwich-Kreationen.Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich das erste Mal in so ein Sandwich gebissen habe. Der Geschmack war einfach atemberaubend. Das würzige, zarte, saftige Fleisch in Kombination mit frischem Salat, leckerer Soße und einem krossen Brötchen war einfach traumhaft. Sofort konnte ich verstehen warum Pastrami-Sandwiches in New York so beliebt sind und warum die Leute teilweise 30 Minuten oder länger bei den angesagtesten Sandwichrestaurants in der Schlange standen. Wer belegte Brote und Fleisch mag, der wird Pastrami (bzw. Pastrami-Sandwiches) lieben.

Mittlerweile ist der Trend auch langsam zu uns nach Europa gekommen, sodass Pastrami auch hierzulande immer mehr an Popularität gewonnen hat. Die Kehrseite der Medaillie ist jedoch, dass so ein typisch amerikanisches Pastramisandwich schnell auf 1000 kcal oder mehr kommt. Bei den extremsten Vertretern Ihrer Art mit extra Bacon, Mayonnaise und deftigem Käse sind es oft auch über 2000 kcal – pro Sandwich wohlgemerkt! Fett (vor allem gesättigte Fettsäuren), kurzkettige Kohlenhydrate, Zucker und Gluten sind im Überfluss in diesen sündhaften Snacks vorhanden. Sie sind also nicht gerade das, was man unter gesunder Ernährung versteht und sollten bei einer Diät weiträumig gemieden werden.

Da ich aber trotz meiner generell gesunden Lebensweise nicht komplett auf meine Geschmackserlebnisse aus den USA verzichten wollte, habe ich mal daran gemacht, mein eigenes Pastrami-Sandwich zu erstellen. Im Gegensatz zum Original wollte ich es proteinreich, fettarm, glutenfrei, ballaststoffreich und kohlenhydratarm gestalten, sodass man es ohne große Reue immer mal als leckeren Snack oder Hauptmahlzeit genißen kann.

Da die Herstellung von Pastrami extrem aufwendig ist und viel Zeit in Anspruch nimmt, würde ich euch empfehlen, euer Pastrami im Supermarkt oder bei einem Fleischer zu besorgen. Meist bekommt man auch hier hervorragende Qualität und spart sich gleichzeitig eine Menge Arbeit und Frustration.

Als Grundlage für das Sandwich dient mein Whey-Proteinbrot. Ergänzt wird es dann noch durch etwas Rucola, Tomate, Nektarine (ich weiß, ungewöhnlich – aber glaubt mir, unglaublich lecker), selbstgemachten Ketchup und Pastrami natürlich.

Low-Carb Pastrami-Sandwich

Zutaten für 4 Sandwiches:

  • 8 Scheiben von meinem ultimativen Proteinbrot
  • 2 Tomaten
  • 40 Gramm frischer Rucola
  • 1 Nektarine
  • 8 Scheiben Pastrami
  • 10 Gramm passierte Tomaten
  • Kräuter (Basilikum, Oregano, Rosmarin, Majoran, Koriander, Thymian etc.)
  • 1-2 Gramm Stevia-Granulat oder ein anderes Süßungsmittel eurer Wahl
  • Salz, Pfeffer

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Zubereitung:

Tomaten und die Nektarine waschen und in Scheiben schneiden. Den Rucola ebenfalls waschen und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. Die passierten Tomaten mit dem Stevia und ein paar Kräutern sowie Salz und Pfeffer würzen, abschmecken und gegebenenfalls nochmal nachsüßen. Jede Brotscheibe von einer Seite mit dem selbstgemachten Ketchup bestreichen und dann nacheinander mit Rucola, Tomate, Pastrami und Naktarine belegen. Ein zweit Scheibe als Deckel verwenden und schon ist euer eigenes, gesundes Pastramisandwich fertig. Ich wünsche euch einen Guten Appetit! 😉

Nährwerte pro Sandwich:

Brennwert: 137,8 kcal
Fett: 3,6 Gramm
Kohlenhydrate: 14,2 Gramm
-> davon Zucker: 6,8 Gramm
Ballaststoffe: 2,9 Gramm
Proteine: 11,9 Gramm

5 Kommentare zu „Rezept: Kalorienarmes Pastrami-Sandwich

    1. Ja da hast du Recht, Pastrami ist wirklich unglaublich gut und das beste bekommt man meiner Meinung nach eh in Amerika. Hier bei mir in London gibt es Pastrami mittlerweile auch fast überall – sogar in den normalen Supermärkten. In Deutschland habe ich es immer von meinem Metzger bestellt. Ich habe neulich aber gehört, dass auch einige Supermärkte inzwischen Pastrami im Angebot haben. 🙂
      Viele Grüße,
      Marvin

      Gefällt 1 Person

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