Rezept: Köstlicher Kürbis-Pie


Eine cremige und würzige Kürbisfüllung sowie eine süße, nussige Pekannusskruste machen dieses Kürbiskuchenrezept zu einem absoluten Geheimtipp! Dabei besticht der Kuchen aber nicht nur durch seinen Geschmack, sondern auch durch seine vollwertigen Zutaten und ist sowohl glutenfrei, als auch laktosefrei, proteinreich und kohlenhydratarm.

Spätestens seit Harry Potter hat wohl jeder von euch schon mal etwas von Kürbispasteten, Kürbiskuchen oder eben Kürbis-Pies gehört. Bei diesem traditionellen Nachtisch aus der Amerikanischen Küche handelt es sich um ein Rezept, dass bei uns in Deutschland leider (noch) nicht besonders weit verbreitet ist. Doch das sollte sich schleunigst ändern! Habt Ihr also noch nie in eurem Leben einen Kürbis-Pie probiert, dann solltet Ihr dies so schnell wie möglich nachholen – am besten mit diesem Rezept! Statt der traditionellen Teigkruste habe ich für mein Rezept einen Boden aus Pekannüssen gemacht, der mit seinem nussigen Aroma und der knusprigen Textur perfekt mit der cremig-würzigen Kürbisfüllung harmoniert und dieses Rezept somit nicht nur gesünder als das Original macht, sondern auch noch köstlicher!

Die Zutaten für den Kürbis-Pie

  • Kürbispüree: Ihr könnt euer Püree selbst machen oder fertiges Kürbispüree aus der Dose verwenden.
  • Cashewcreme: Diese selbstgemachte Creme ersetzt die Kondensmilch aus dem Originalrezept und verleiht der Füllung ein wunderbare Textur.
  • Eier – Die Eier sorgen ebenfalls für eine perfekte Textur der Füllung.
  • Gewürze: Zimt, Muskatnuss, Ingwer, Piment und Gewürznelken erzeugen ein wunderbar ausgewogenes und warmes Aroma.
  • Erythrit: Die kalorienfreie Alternative zu klassischem Zucker. Ihr könnt stattdessen auch Kokosblütenzucker oder braunen Zucker verwenden (die aufgrund ihres Karamellaromas geschmacklich wunderbar zu diesem Kuchen passen), doch dann erhöhen sich natürlich auch Kalorien und Kohlenhydrate.
  • Pekannüsse: Geröstete Pekannüsse und Kürbis passen einfach zusammen wie „die Faust auf’s Auge“.
  • Hafermehl: Ihr könnt (glutenfreies) Hafermehl im Supermarkt kaufen oder selber machen, indem ganze (glutenfreie) Haferflocken im Mixer zu einem feinen Pulver verarbeitet.
  • Kokosöl: Das Kokosöl fungiert als Bindemittel für den Teigboden. Alternativ könnt Ihr auch Butter (80 Gramm) oder ein Pflanzenöl nach Wahl verwenden.

03-Pekan-Kürbispie

Rezepttipps für den Kürbis-Pie

  • Lasst die Kruste abkühlen, bevor Ihr die Füllung hinzufügt. Sie muss nicht vollständig abgekühlt sein, aber eine heiße Kruste erwärmt die Füllung an den Rändern bereits bevor der gesamte Kuchen in den Ofen kommt. Wenn Ihr die Kruste einige Minuten abkühlen lasst, backt der Kuchen später also gleichmäßiger.
  • Verwendet ein Glas, um den Boden gleichmäßig anzudrücken. Um sicherzustellen, dass eure Kruste eine gleichmäßige Dicke hat, empfehle ich euch, sie mit dem flachen Boden eines Glases zu glätten. Sollte die Mischung am Glas haften bleiben, bedeckt es einfach mit einem Stück Backpapier.
  • Macht das Rezept im Voraus. Im Kühlschrank hält sich dieser Kürbis-Pie für mindestens 3 Tage. Da  ich persönlich dieses Rezept so sehr liebe, mache ich meist sogar gleich die doppelte Portion und bisher hat es mir selbst an den Tagen 4 und 5 immer noch hervorragend geschmeckt!

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Köstlicher Kürbis-Pie

Zutaten für 10 Portionen: 

Für die Cashewcreme:

  • 225 Gramm Cashewnüsse, für mindestens 4 Stunden in Wasser eingeweicht
  • 360 Milliliter Wasser

Für den Pekanboden:

  • 250 Gramm Pekannüsse, geröstet
  • 200 Gramm Hafermehl (glutenfrei)
  • 150 Gramm Erythrit oder 100 Gramm Kokosblütenzucker/ brauner Zucker
  • 130 Gramm Kokosöl, geschmolzen
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Meersalz

Für die Kürbisfüllung:

  • 300 Gramm Kürbispüree, frisch oder aus der Dose
  • 320 Gramm Cashewcreme (Rezept siehe oben)
  • 2 Eier, aufgeschlagen
  • 150 Gramm Erythrit oder 100 Gramm Kokosblütenzucker/ brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1 TL Muskatnuss
  • 1/8 TL gemahlene Gewürznelken
  • 1/4 TL gemahlener Piment
  • 1/4 TL Meersalz

Für das Topping (optional):

  • Kokosjoghurt, Kokosnusssahne oder griechischer Joghurt
  • Gehackte Pekannüsse

Zubereitung:

Bereitet zuerst die Cashewcreme vor, indem Ihr die eingeweichten Cashewkerne abgießt, zusammen mit dem Wasser in einen leistungsstarken Mixer oder Food Processor gebt und auf höchster Stufe für 2 bis 3 Minuten zu einer homogenen Creme verarbeiten lasst.  Anschließend die Creme beiseite stellen und den Backofen auf 180° C (Umluft) vorheizen.

Für den Boden, die Pekannüsse zusammen mit dem Hafermehl, dem Erythrit, dem Kokosöl sowie dem Zimt und etwas Salz in einen Food Processor oder Mixer geben und zu einer klumpenfreien, klebrigen Teigmasse verarbeiten. Nun den Teigboden mit den Fingern oder der flachen Seite eines Glases in eine runde Pie- oder Kuchenform mit 25 cm Durchmesser drücken, bis Boden und Seiten der Form gleichmäßig mit Teig bedeckt sind.

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Den Boden im vorgeheizten Backofen für etwa 12 Minuten vorbacken und anschließend aus dem Ofen nehmen und beiseite stellen. Für die Füllung, das Kürbispüree in eine große Schüssel geben und mit der Cashewcreme sowie Eiern, Erythrit, Zimt, Ingwer, Muskatnuss, Gewürznelken, Piment und Salz vermengen. Anschließend die Füllung auf dem vorgebackenen Teigboden verteilen und alles zusammen für weitere 30 bis 40 Minuten im Ofen backen (mach am besten die Messerprobe um herauszufinden ob der Kuchen fertig ist). Den Kürbis-Pie aus dem Ofen nehmen und vor dem Verzehr vollständig auskühlen lassen.

Je nach Wunsch mit Joghurt, Kokosnusssahne oder gehackten Pekannüssen garnieren und genießen!

Lasst es euch schmecken!

Nährwerte pro Portion:

Brennwert: 489 kcal
Fett: 39,2 Gramm
Kohlenhydrate: 21,3 Gramm
-> davon Zucker: 1,9 Gramm
Ballaststoffe: 4,9 Gramm
Proteine: 10,2 Gramm