Rezept: Veganer Thunfischsalat

Veganer Thunfischsalat auf einem Bagel
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Dieser vegane Thunfischsalat lässt sich nicht nur schnell und einfach zubereiten, sondern schmeckt auch noch fantastisch! Dabei sorgen eine Kombination aus Kichererbsen, Essiggurken, Sellerie und Nori-Algen für den typischen Thunfischgeschmack – ganz ohne echten Fisch! Am besten schmeckt der Thunfischsalat auf einem knusprigen Bagel, als herzhaftes Sandwich oder in einem frischen Salatwrap!

Dieser vegane Thunfischsalat ist eine super leckere Abwechslung. Er hat den gleichen klassischen Geschmack wie ein normaler Thunfischsalat, ist aber zu 100 % pflanzlich. Außerdem ist er extrem einfach zuzubereiten. Also, wenn Ihr mal wieder einen leckeren Thunfischsalat genießen möchtet, ist dieses Rezept eine hervorragende Möglichkeit, eure nostalgischen Gelüste auf eine gesündere und nachhaltigere Weise zu befriedigen.

Die Zutaten für diesen veganen Thunfischsalat

  • Kichererbsen – Wie viele andere Thunfischsalatimitate enthält die Basis dieses Salats Kichererbsen. Wenn Ihr sie in der Küchenmaschine zerkleinert oder mit einer Gabel zerstampft, zerfallen sie und bilden die herzhafte, stückige Basis dieses Salats. Ich verwende der Einfachheit halber meistens Kichererbsen aus der Dose, aber wenn Ihr die Kichererbsen selbst kocht, wird der Salat sogar noch besser.
  • Rote Zwiebeln – Verleihen dem Rezept einen gewisse Herzhaftigkeit und Würze. Können nach Wunsch auch durch Frühlingszwiebeln ersetzt werden.
  • Sellerie und Essiggurken – Jeder gute Thunfischsalat hat auch einen Hauch von Süße, um die Fischigkeit des Thunfischs auszugleichen. Sellerie und Essiggurken verleihen dem Thunfischsalat die notwendige Süße und sorgen dabei gleichzeitig für eine knackigere Textur.
  • Sojaquark Dient als vegane und kalorienarme Alternative zur Mayonnaise im klassischen Thunfischsalat. Eine weitere Möglichkeit, die dann allerdings wieder mehr Kalorien mit sich bringt, wäre vegane Mayonnaise. Als nicht-vegane Alternative könnt Ihr zudem auch Magerquark verwenden.
  • Nori-Algen – Dadurch schmeckt dieser Thunfischsalat wie Thunfisch. Nori ist ein essbarer Seetang und wird meist in Form Blättern (z.B. für Sushi) verkauft. Er hat einen salzigen, ozeanähnlichen Geschmack, der ihn zu einer ausgezeichneten Ergänzung für vegane Meeresfrüchte-Rezepte macht.
  • Senf – Hilft dabei, den Umamigeschmack des traditionellen Thunfischsalats zu imitieren. Eine Alternative wäre weiße Miso-Paste.
  • Zitronensaft – Die cremige Textur und die Umami-Noten brauchen einen Ausgleich durch einen frischen Spritzer Zitronensaft.
  • Salz und Pfeffer – Damit die anderen Zutaten ihre Aromen voll entfalten können.
Eine Schüssel mit veganem Thunfischsalat

Wichtige Tipps für dieses Rezept

  • Das Bindemittel läst sich durch zahlreiche Alternativen austauschen. Ich verwende gerne Sojaquark, aber Ihr könnt verdünnten Hummus, Magerquark oder vegane Mayo verwenden. Gekauften Hummus aus dem Supermarkt könnt Ihr einfach verdünnen, indem Ihr zwei oder drei Esslöffel des gekauften Hummus in eine Schüssel gebt und bei jeder Charge einen Esslöffel Wasser einrührt, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Das funktioniert perfekt!
  • Thunfisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Um diesen Effekt auch bei diesem Rezept zu erzielen könnt Ihr einen Esslöffel Chiasamen zum Salat hinzufügen.
  • Achtet darauf, dass die Kichererbsen vor dem Pürieren/Zerstampfen Zimmertemperatur haben, dann lassen sie sich leichter verarbeiten!
  • Am nächsten Tag schmeckt dieser Thunfischsalat sogar noch besser. Im Kühlschrank hält er sich insgesamt für etwa 5 Tage.

Weitere leckere und gesunde Salatrezepte

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Veganer Thunfischsalat

Zutaten für 16 Portionen:

  • 520 Gramm Kichererbsen, aus der Dose oder selbst gekocht
  • 2 rote Zwiebeln, fein gehackt
  • 2 Stangen Sellerie, fein gehackt
  • 12 Essiggurken, fein gehackt
  • 200 Gramm Sojaquark
  • 4 Blätter Nori-Algen
  • 2 TL Senf
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst die Kichererbsen abtropfen lassen und mit einer Gabel/einem Kartoffelstampfer oder einem Pürierstab zu feinen Stücken verarbeiten. Die zerkleinerten Kichererbsen zusammen mit den roten Zwiebeln, dem Sellerie und den Essiggurken in eine große Schüssel geben. Dann die Creme zubereiten. Dazu die Nori-Algenblätter mit einer Schere in feine Stücke schneiden und zusammen mit Soja-Quark, Senf, Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer in eine mittelgroße Schüssel geben und vermengen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Abschließend die Creme zur Kichererbsenmischung geben und erneut alles gründlich miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bis zum Verzehr im Kühlschrank lagern. Am besten schmeckt der Salat meiner Meinung nach übrigens auf einem knusprigen Bagel mit Salat und Gurke!

Veganer Thunfischsalat auf einem Bagel in Nahaufnahme

Lasst es euch schmecken! 🙂

Nährwerte pro Portion:

Brennwert: 59 kcal
Fett: 1,2 Gramm
Kohlenhydrate: 6,9 Gramm
-> davon Zucker: 1,5 Gramm
Ballaststoffe: 2,6 Gramm
Proteine: 3,8 Gramm

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2 Antworten zu „Rezept: Veganer Thunfischsalat“

  1. Wenn ‘s kein Thunfisch ist dann nennt es auch nicht Thunfisch. Wo ist der Sinn darin eine vegane Speise nach etwas zu benennen was der Veganer weder mag noch in der Speise enthalten ist!

    1. Lieber Alex,
      die Welt besteht nicht nur aus Veganer bzw. Menschen, die sich ihr Leben lang schon vegan ernährt haben. Der Geschmack von Thunfischsalat dürfte den meisten Menschen durchaus bekannt sein. Diese können den Geschmack dieses Rezeptes dann mit der Bezeichnung “veganer Thunfischsalat” sehr viel schneller und besser einschätzen. Es geht bei diesem Rezept ja primär darum, ein vegane Variante eines nicht-veganen Rezeptes anzubieten und dann macht der Bezug zur nicht-veganen Alternative (dem Thunfischsalat) im Namen auch trotzdem Sinn. 😉

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