Rezept: Vegane Karotten Hotogs

Ja, Ihr habt richtig gehört: Karotten Hot Dogs! Marinierte, gegrillte Karotten, serviert auf einem knusprigen Brötchen mit eurem Lieblingsbelag. Sie schmecken zwar nicht genauso wie normale Hot Dogs, aber sie sind dennoch absolut köstlich. Als pflanzliche Alternative sind die Karotten Hot Dogs zudem viel gesünder als ein klassisches Hot Dog mit einer Bockwurst. Das perfekte Rezept für einen sommerlichen Grillabend oder ein schnelles Abendessen!

Es ist Sommer, und deshalb möchte ich ein paar pflanzliche Grill- und Barbecue-Rezepte mit euch teilen – denn als Veganer oder Vegetarier hat man es beim Grillen nicht immer leicht. Denn, obwohl es heutzutage ziemlich einfach ist, im Supermarkt diverse Fleischalternativen zu finden (vor allem Burger und Hotdogs), sind diese meist mit raffinierten und ungesunden Zutaten hergestellt, die nicht gut für unseren Körper sind.

Ein Karotten Dog schmeckt wie eine große, rauchige Karotte auf einem Brötchen. Schwer vorstellbar, ich weiß! Der Geschmack unterscheidet sich dabei aber gar nicht so sehr sehr von dem eines klassischen Hot Dogs, obwohl er ein bisschen mehr Süße durch die Karotte enthält. Die Textur ist definitiv nicht wie bei einem Hot Dog – Karotten Hot Dogs sind nämlich viel weicher.

Die Zutaten für diese veganen Karotten Hot Dogs

  • Karotten – Verwendet möglichst große Karotten, damit diese nach der Zubereitung zumindest noch ein wenig Biss haben.
  • Sojasoße – Sorgt dafür, dass die Karotten nach dem marinieren eine schöne dunkle Farbe annehmen und verleiht ihnen ein würziges Aroma.
  • Rotweinessig – Alternativ könnt Ihr auch Apfel- oder Weißweinessig verwenden.
  • Ahornsirup – Ergänzt sich mit seinem karamellartigen Geschmack hervorragend mit den würzigen Raucharomen.
  • Liquid Smoke – Für das fleischtypische Raucharoma!
  • Räucherpaprika-, Knoblauch- und Zwiebelpulver – Verleihen der Marinade einen herzhaften und würzigen Geschmack.
  • Toppings – Ihr könnt die Karotten Hot Dogs nach Belieben mit euren Lieblingstoppings zubereiten. Weiter unten in diesem Rezept findet Ihr als Inspiration zwei meiner Lieblingsvarianten, eine klassische mit traditionellen Hot Dog Brötchen, Röstzwiebeln, Ketchup, Senf und Sauerkraut sowie eine moderne mit Laugenstangen, Tomaten, Paprika, Gewürzgurken und süßem Senf.
Veganer Karotten-Hot-Dog ohne Toppings

Wichtige Tipps für dieses Rezept

  • Die Karotten Hot Dogs können auch glutenfrei zubereitet werden. Ersetzt dazu die Sojasoße mit glutenfreiem Tamari und verwendet glutenfreie Brötchen.
  • Je länger die Karotten in der Marinade ziehen, desto besser schmecken sie am Ende. Am besten lasst Ihr sie über Nacht und für bis 24 Stunden marinieren. Wenn die Zeit mal drängt, reichen notfalls aber auch bereits ein paar Stunden (die Karotten schmecken dann eben ein wenig intensiver nach Karotten).
  • Die übrig geblieben Marinade könnt Ihr auch aufbewahren und für eine zweite Portione verwenden. Achtet nur darauf, dass Ihr die Marinade gut aufbewahrt, bis Ihr sie wieder verwenden wollt. Im Kühlschrank ist sie mindestens eine Woche haltbar, im Gefrierschrank mindestens 3 Monate.
  • Am besten schmecken die Karotten Hot Dogs frisch. Eventuelle Reste halten sich in einem luftdicht verschlossenen Beutel oder Behälter aber problemlos für etwa 3 Tage im Kühlschrank.

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Vegane Karotten Hot Dogs

Zutaten für 4 Portionen:

Für das Basisrezept:

  • 6 große Karotten
  • 120 Milliliter Wasser
  • 60 Milliliter Sojasoße
  • 60 Milliliter Rotweinessig
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL Liquid Smoke
  • 1 TL Räucherpaprikagewürz
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • 1/2 TL Zwiebelpulver

Für die klassische Variante:

  • 6 Hot Dog Brötchen
  • 4 EL Ketchup
  • 4 EL Senf
  • 6 EL Röstzwiebeln
  • 150 Gramm Sauerkraut
  • 3 EL Frühlingszwiebeln, grob gehackt

Für die moderne Variante:

  • 6 Laugenstangen
  • 4 Tomaten
  • 1 gelbe oder rote Paprika
  • 6 Gewürzgurken
  • 6 EL Röstzwiebeln
  • 3 EL Senf
  • 3 EL Ketchup
  • 5 EL süßer Senf

Zubereitung:

Zunächst die Karotten schälen und dann auf die Länge eines Hotdog-Brötchens kürzen. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr sie auch gleichmäßig dick schälen und die Kanten abrunden, damit sie wie ein normales Hotdogwürstchen aussehen. Gebt die Karotten nun einen großen Topf und bedeckt sie vollständig mit Wasser. Das Wasser auf höchster Stufe zum Kochen bringen und dann die Hitze reduzieren, sodass das Wasser nur noch leicht köchelt. Die Möhren je nach Dicke für etwa 10 bis 15 Minuten köcheln lassen, bis gerade weich (nicht matschig) geworden sind. Dann das Wasser vorsichtig abgießen und die Karotten unter kaltem Wasser abspülen.

Für die Marinade Wasser, Sojasauce, Rotweinessig, Ahornsirup, Liquid Smoke, geräuchertes Paprikapulver, Zwiebelpulver und Knoblauchpulver in einer kleinen Schüssel verrühren. Die Karotten in eine Vorratsdose mit Deckel legen und mit der Marinade übergießen. Anschließend die Karotten für mindestens 12 Stunden (besser 24 Stunden) in der Marinade ziehen lassen und dabei die Dose immer mal wieder umdrehen, damit die Marinade von allen Seiten gleichmäßig einziehen kann.

Nach dem Einweichen der Karotten eine Grillpfanne oder einen Grill auf mittlere Stufe vorheizen und die Karottenwürstchen etwa 2 Minuten von jeder Seite grillen, bis sich ein schönes Grillmuster gebildet hat. Nun die Karottenwürstchen in die Brötchen füllen und mit einem Belag eurer Wahl belegen.

Drei vegane Karotten-Hot-Dogs nach klassischer und moderner Art

Für die klassische Variante die Frühlingszwiebeln grob hacken. Die Hot Dog Brötchen aufschneiden und mit Senf und Ketchup beschmieren. Dann die Karottenwürstchen in die Brötchen legen und alles mit Sauerkraut, Röstzwiebeln und Frühlingszwiebeln belegen.

Für die moderne Variante die Tomaten und Paprika fein würfeln und den flüssigen Teil der Tomaten entsorgen. Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden. Die Laugenstangen aufschneiden und mit Senf sowie Ketchup bestreichen. Dann die Karottenwürstchen in die Brötchen legen und mit Tomaten-Paprika-Würfeln und Gewürzgurken belegen. Abschließend den süßen Senf und die Röstzwiebeln darauf verteilen und genießen.

Lasst es euch schmecken! 🙂

Nährwerte pro Portion (ohne Toppings):

Brennwert: 139 kcal
Fett: 1,4 Gramm
Kohlenhydrate: 32,2 Gramm
-> davon Zucker: 9,4 Gramm
Ballaststoffe: 7,7 Gramm
Proteine: 5,6 Gramm