Rezept: Veganes Apfelbrot


Diese vegane Apfelbrot steckt voller frischer Äpfel und eignet sich hervorragend als süße Frühstücksalternative, als leckerer Snack für Zwischendurch sowie als veganer Nachtisch. Das knackige Pekan-Zimt-Topping sowie die cremige Glasur verleihen dem Apfelbrot ein herbstlich-winterliches Aroma, das es besonders in der kalten Jahreszeit zu einem meiner absoluten Lieblingsbrotrezepte werden lässt!

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber bei mir läuft jedes Mal das Wasser im Mund zusammen, wenn ich mir die Bilder von diesem Brot anschaue. Dieses vegane Apfelbrot ist soooo lecker! Im Herbst und im Winter backe ich dieses Brot mindestens einmal pro Woche – bis ich es nach Weihnachten dann irgendwann nicht mehr sehen kann. 🙂 Im Gegensatz zu einem Apfelkuchen schmeckt das vegane Apfelbrot weniger süß (daher ja auch die Bezeichnung „Brot“), wenngleich es meiner Meinung nach dennoch eine perfekte geschmackliche Balance aufweist. Ihr könnt es entweder direkt pur genießen oder in Kombination mit ein wenig Apfelkompott, Marmelade, Frischkäse und/oder Butter bzw. Margarine.

Wenn Ihr euch bisher noch nicht getraut habt, Brot selber zu backen, dann wird es nun höchste Zeit. Ähnlich wie Low-Carb Haferbrot oder Kokosnussbrot kommt dieses Brot vollkommen ohne Hefe aus und lässt sich daher schnell und extrem einfach zubereiten. Keine Gehzeit, kein Kneten – nur mischen und backen!

Die Zutaten für dieses vegane Apfelbrot

  • Äpfel – Was auch sonst bei einem Apfelbrot? Die Äpfel verleihen diesem Brot seinen charakteristischen Geschmack und
  • Leinsamenmehl – Ergibt in Kombination mit Wasser eine vegane Alternative zu klassischen Hühnereiern. Vermengt dazu einfach 1 Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser und lasst das Ganz für ca. 5 Minuten quellen. Falls das Rezept nicht vegan sein soll, könnt Ihr es auch durch ein normales Ei ersetzen.
  • Mehl – Ich verwende für dieses Rezept gerne eine Kombination aus normalem Weizenmehl sowie Weizenvollkornmehl, da das Brot auf diese Weise ein schöne Textur bekommt, die weder zu leicht, noch zu schwer ist.
  • Zimt und Muskatnuss – Verleihen dem Brot ein warmes und würziges Aroma.
  • Backpulver und Natron – Damit das vegane Apfelbrot auch ohne Hefe schön aufgeht und eine lockere Textur bekommt.
  • Apfelmus – Verstärkt das Apfelaroma und verleiht diesem Brot zusätzliche Feuchtigkeit. Ihr könnt sowohl gekauften Apfelmus als auch selbstgemachten verwenden.
  • Kokosblütenzucker – Die (da weniger verarbeitet) natürlichere Alternative zu braunem Zucker.
  • Kokosöl – Sorgt dafür, dass das Apfelbrot schön saftig bleibt.
  • Pflanzliche Milch – Verwendet eure Lieblingssorte! Ich persönlich verwende meist ungesüßte Mandelmilch, Ihr könnt aber auch jedes andere pflanzliche Milchalternative (und bei einer nicht-veganen Alternative normale Kuhmilch) verwenden.
  • Pekannüsse – Sorgt als Topping für einen zusätzlichen Crunch-Effekt. Ihr könnt die Pekannüsse auch durch andere Nüsse eurer Wahl wie Walnüsse oder Mandeln ersetzen.
  • Vanilleextrakt – Das perfekte Aromen-Upgrade!
  • Puderzucker/xucker – Bildet in Kombination mit ein wenig pflanzlicher Milch eine wunderbar cremige Glasur. Für eine kalorien- und zuckerärmere Variante könnt Ihr statt normalem Puderzucker auch Erythrit in Pulverform (Puderxucker) verwenden. Letzteres ist absolut kalorienfrei.
  • Meersalz – Damit die anderen Zutaten ihre Aromen voll entfalten können.

Wichtige Tipps für dieses Rezept

  • Ich habe dieses Rezept ursprünglich als veganes und glutenfreies Brot geplant. Die glutenfreie Version ist allerdings nicht ganz so gut aufgegangen, weshalb ich mich dann doch für die rein vegane Alternative entschieden haben. Kein Fehlschlag, aber wichtig für euch zu wissen falls Ihr das Apfelbrot glutenfrei zubereiten möchtet. In diesem Fall könnt Ihr das Mehl einfach durch ein glutenfreies Weizenmehl eurer Wahl ersetzen.
  • Vollständig abgekühlt und in einem luftdichten Behälter verschlossen hält sich das vegane Apfelbrot bei Zimmertemperatur für etwa 3 Tage, im Kühlschrank für etwa eine Woche und in der Gefriertruhe für etwa 3 Monate.
  • Für eine nicht-vegane Variante könnt Ihr das Leinsamenei auch gegen ein Hühnerei austauschen.
  • Ihr könnt die Nüsse durch andere Nüsse eurer Wahl oder geröstete Haferflocken austauschen.

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Veganes Apfelbrot

Zutaten für 10 Portionen:

Für das Apfelbrot:

  • 1 Leinsamenei (1 EL Leinsamenmehl + 3 EL Wasser)
  • 130 Gramm Weizenvollkornmehl
  • 60 Gramm Weizenmehl
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Meersalz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 180 Gramm Apfelmus
  • 90 Gramm Kokosblütenzucker
  • 3 EL Kokosöl, geschmolzen
  • 2 EL pflanzliche Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 160 Gramm Äpfel, geschält und grob gehackt

Für das Pekan-Topping:

  • 25 Gramm Pekankerne, fein gehackt
  • 2 EL Kokosblütenzucker
  • 1 TL Zimt

Für die Glasur:

  • 40 Gramm Puderzucker oder Puderxucker
  • 1/2 EL pflanzliche Milch

Zubereitung:

Für das Leinsamenei das Leinsamenmehl mit dem Wasser verrühren und alles für 5 Minuten quellen lassen, bis sich eine gelartige Konsistenz gebildet hat. Den Backofen auf 180° C (Umluft) vorheizen und eine rechteckige Kastenform mit Backpapier auslegen (oder sorgfältig einfetten). Nun die beiden Mehlsorten zusammen mit Zimt, Backpulver, Natron, Salz und Muskatnuss in eine mittelgroße Schüssel füllen und sorgfältig miteinander vermengen. Apfelmus, Kokosblütenzucker, Kokosöl, Milch, Leinsamenei und Vanilleextrakt in eine weitere, große Rührschüssel geben und ebenfalls gründlich verrühren. Nun die Mehlmischung zur Apfelmusmischung geben, alles vorsichtig zu einer homogenen Teigmasse vermengen und abschließend die Apfelstücke unter den Teig heben. Nun die gehackten Pekannüsse mit dem Kokosblütenzucker und dem Zimt für das Topping in einer kleinen Schüssel vermengen. Den Brotteig in die vorbereitete Kastenform transferieren und mit dem Pekannuss-Topping bestreuen.

Das vegane Apfelbrot im vorgeheizten Ofen für 45 – 50 Minuten ausbacken. Macht am besten die Stäbchenprobe um herauszufinden, ob der Teig wirklich gar ist. Das fertige Brot aus dem nehmen, vollständig auskühlen lassen und erst dann aus der Form nehmen. Für die Glasur Puderzucker und Milch verrühren und das abgekühlte Apfelbrot damit besprenkeln.

Lasst es euch schmecken! 🙂

Nährwerte pro Portion:

Brennwert: 219 kcal
Fett: 6,4 Gramm
Kohlenhydrate: 39,7 Gramm
-> davon Zucker: 20,1 Gramm
Ballaststoffe: 3,1 Gramm
Proteine: 3,2 Gramm